Staatssekretärin tauft neue Haigerlocher Rose

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Mit einem Spritzer Sekt taufte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (Mitte) zusammen mit Uta Werner (2. v. r), Eva Werner (rechst) und Rosengarten-Gründer Winfried Werner (links) die neue Rosensorte auf den Namen „Haigerlocher Rosengarten“.  Foto: 

Seit zehn Jahren gibt es den Haigerlocher Rosengarten. Jetzt hat die von Gärtnermeister Winfried Werner begründete und in weitem Umkreis bekannte „Instituition“ sogar eine eigene Rose. In einer Feierstunde taufte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch die neue exquisite Züchtung auf den Namen „Haigerlocher Rosengarten“.

Auch Bürgermeister Heinrich Götz wohnte der Sängerbund, dem Winfried Werner als aktiver Sänger angehört, umrahmte unter der Leitung von Mike Krell diesen bewegenden Moment im Grünen mit ausgesuchten Liedern von den Rosen und vom Wein.

Der Haigerlocher Rosengarten, so Gründer Winfried Werner in seiner Ansprache, habe sich in diesem Jahrzehnt gut entwickelt und seinen Bekanntheitsgrad weiter vergrößert, was Besucher aus weitem Umkreis und auch größere Besuchergruppen,  wie sie  dieser Tage aus zum Beispiel aus Berlin und Niederösterreich begrüßt werden konnten, immer wieder unter Beweis stellten. Winfried Werner freute sich auch darüber, dass sich seine Rosen von dem späten Frost im Frühjahr einigermaßen wieder gut erholt haben, und derzeit die volle Pracht der Rosen zur Geltung kommt.

Extra zum Jubiläum hat sich der Rosenliebhaber um eine neue Rosensorte, eine Züchtung aus den Sorten Mirato (weiblich) und Bailando (männlich) bemüht, die besonders resistent gegen Pilzkrankheiten zu sein verspricht. Wichtig war bei der Neuzüchtung, dass die neue Rosensorte nicht gefüllt ist, ihren Blütenstand offenbart und auch einladend für Bienen ist. Mit einem Gläschen Sekt wurde die neue Rose durch Staatssekretärin Gurr-Hirsch und Uta Werner samt Enkelin Eva Werner auf den Namen „Haigerlocher Rosengarten“ getauft.

Die Staatssekretärin bezeichnete die Rose als „Grundstock für die Gartenkultur seit über 2000 Jahren“. Besonders die Klöster im Mittelalter und die königlichen Barockgärten zeugten davon. Für Haigerloch mit seinen bedeutenden Kultur- und Baudenkmälern sei mit dem Rosengarten  eine weitere touristische Attraktion geschaffen worden. Dies zeuge, dass die Familie Werner, jenseits aller wirtschaftlicher Überlegungen, mit Herzblut sich der Rose als Königin der Blume widme. Als Vertreterin der Landesregierung aus dem Ministerium für den Ländlichen Raum lobte Friedlinde Gurr-Hirsch die neue Rosenzüchtung mit der offenen Blüte als wichtiger Faktor in Zeiten fehlender Biodiversität. Der Firma Werner galten abschießend gute Wünsche für die bevorstehenden Rosentage am kommenden Wochenende 1./2. Juli.

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