Selbst Ministerpräsident Kretschmann zählt zu den Fans

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So einen Gast hat ein Narrenverein nicht alle Tage: Als Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Februar in Gruol weilte, bekam er einen Fasnetskalender überreicht.  Foto: 

Auf „ein arbeitsreiches Vereinsjahr“ blickte Vorsitzender Mathias Flaiz bei derHauptversammlung der Gruoler Narren im Saalbau „Löwen“ zurück. Nach dem traditionellen Start in die Fasnetssaison – mit Fransawädla beziehungsweise Häsauslufta, Butzblechehrungen und Hexentaufe – seien die Hästräger des Vereins bei elf Umzügen, vier Brauchtumsabenden, einem Showtanz und vier Hexenbällen dabei gewesen. Flaiz hob vor allem die Umzüge in Haigerloch und Empfingen heraus, wo man zusammen mit den Gardemädchen ein „prächtiges Bild“ abgegeben habe.

Bei den Zunftmeisterempfängen in Haigerloch und Empfingen habe man Lob eingeheimst, und beim Jubiläum in Haigerloch gar dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann den Vereinskalender und ein „Mäskle“ überreicht.

Viel Lob eingeheimst

Mit Blick auf die eigene Fasnet ging der Narrenchef unter anderem auf den großen Rosenmontagsumzug mit fast 70 Gruppen beziehungsweise etwa 1500 Teilnehmern sowie tausenden Zuschauern ein. Flaiz sprach hier von einem „wunderschönen“ Ereignis. Beim Showtanz sei den zahlreichen Gästen ein „tolles Programm“ geboten worden.

Gut angekommen sei auch die Aktion in der Gruoler Grundschule, bei der Masken und Figuren vorgestellt wurden. Laut Gardenleiterin Carolin Koch tanzten in der Bambini-Garde 17 Mädchen, die bei sieben Showtänzen und der Kinderfasnet im Ort an den Start gingen. Die zwölf Mädels der Mini-Garde hatten bei den Preistänzen in Stetten, Hart und Rangendingen mit zwei zweiten und einem dritten Platz aufhorchen lassen, in Geislingen landeten sie erstmals gar auf dem ersten Rang. Die Große Garde mit 20 Akteurinnen konnte auf einen dritten Platz in Geislingen, einen zweiten Platz in Hart sowie Siege bei den Preistänzen in Rangendingen und Stetten verweisen.

Schriftführerin Franziska Pfister ging nochmals etwas ausführlicher auf die vielen Termine des Vereins ein. Kassiererin Nicole Knöll vermeldete für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Gewinn und verwies auf einen guten Gesamtetat. Sonja Henle und Stefanie Kübler hatten die Kasse geprüft. Die Entlastung des Vorstands war einstimmig.

Ortsvorsteher Otto Schneider dankte dem Verein für das Engagement über das gesamte Jahr hinweg und lobte das soziale Verhalten. So habe der Kalenderverkauf des Narrenvereins dem Förderverein „Vitus-Kapelle“ 2000 Euro eingebracht. Weiter sei der Rosenmontagsumzug „einer der größten und schönsten in der ganzen Region“, und die Leistungen der Garden müssten ebenfalls gelobt werden. Auch eine Mitgliederzahl von 430 könne sich absolut sehen lassen.

Bei den Wahlen wurden Vereinsvize Martin Welte und Schriftführerin Franziska Pfister, Kassenprüferin Stefanie Kübler und die Beisitzer Rebecca Weber, Ingo Freiberg, Markus Lehre, Alfred Wiest, Michael Kohle und Siegbert Fritz in ihren Ämtern bestätigt.

Die ausgeschiedenen Beisitzer Alexander Brendle, Jessica Alber und Simon Haizmann wurden nicht ersetzt.

Jahre ist der Narrenverein Gruol inzwischen alt. Gründungsdatum war der 13. Juni 1992. Das Ziel, die Ortsfasnet ordentlich in Schwung zu bringen, ist mehr als gelungen.

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