Owingen plant "Schuppenfonds"

Das Schuppengebiet "Brunnoch", das Wohngebiet "Brunnenrain" und Rohrbrüche in Eyach- und Königstraße waren Themen im Owinger Rat.

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Die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern im geplanten Owinger Schuppengebiet verlaufen schwieriger als gedacht. Sie fordern für ihre Grundstücke in Verlängerung des Gewerbegebiets "Neue Äcker" einen höheren Preis, als die Stadt bisher zu zahlen bereit ist. Im Vergleich zu anderen Schuppengebieten seien die Preise für ihre Grundstücke wegen der Nähe zum Gewerbegebiet höher anzusetzen.

Im Ortschaftsrat wurde ein "Schuppenfonds" als mögliche Lösung des Problems vorgeschlagen. Laut Ortsvorsteher Peter Volm könnten die derzeit 14 Bauinteressenten in den Fonds einzahlen, um daraus den höheren Grundstückspreis bezahlen zu können, was allerdings vorher noch mit der Stadtverwaltung und den Bauherren abzuklären wäre.

Im Wohnbaugebiet "Brunnenrain" stehen im erschlossenen ersten Bauabschnitt inzwischen nur noch vier Bauplätze zum Verkauf zur Verfügung. Deshalb müsse man sich Gedanken über einen zweiten Abschnitt machen, so Ortsvorsteher Volm. Dieser bringt rund zwölf bis 13 Baugrundstücke. Allerdings ist der Grunderwerb noch nicht abgeschlossen. Im Herbst soll der Antrag auf den zweiten Bauabschnitt bei der Stadt gestellt werden.

Am verordneten Bauflächenabzug im Flächennutzungsplan, unter dem bislang vor allem der Stadtteil Hart zu leiden hat, würde sich Owingen aus Solidarität beteiligen, kann aber nicht, weil die einzigen Zukunftsbauflächen im Ort bereits als Bebauungsplan genehmigt und daher nicht mehr einzubringen sind.

Im aggressiven Boden der Eyachstraße gab es am 1.Mai einen größeren Rohrbruch. Am 2. Mai folgte ein weiterer in der Königstraße. Der schlechte Zustand der Rohre im alten Ortskern ist bekannt. Bisher fehlte aber das Geld, um insbesondere in der Eyachstraße eine neue Wasserleitung und nachfolgend einen neuen Straßenbau durchzuführen.

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