Laibedal-Hexa starten durch

Die närrische Bildfläche der Haigerlocher Fasnet ist ab der kommenden Kampagne um eine Hexenzunft reicher: Die Laibedal-Hexa aus Bad Imnau starten mit 23 Maskenträgern erstmals in die fünfte Jahreszeit.

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Die Bad Imnauer Laibedal-Hexenmaske wurde von Holzbildhauer Josef Baur aus Lindenholz geschnitzt und von seinem Bruder Reinhold von Hand bemalt.  Foto: 

Die zum größten Teil aus einheimischen, aber auch einigen auswärtigen jungen Mitgliedern formierten Imnauer Laibedal-Hexa haben sich bereits am 24. Juli ins Vereinsregister eintragen lassen. Die neue Zunft hat 23 aktive und zehn passive Mitglieder. Zum 1. Vorsitzender wurde Alexander Grill gewählt, sein Stellvertreter ist Manuel Edelmann. Schriftführerin ist Kim Wohlhüter (Rangendingen) und Kassier Kim Schmid. Beisitzer sind Monja Edelmann, Heiko Lenz, Marc Haid, Carina Sauter (Bierlingen) und Verena Pfeffer.

Die örtliche Fasnet bleibt aber nach wie vor in den Händen des 1962 gegründeten Narrenvereins Bad Imnau. Die Laibedal-Hexa werden zunächst lediglich die Hexentaufe am 5. Januar um 19.19 Uhr im Laibertal bei der Grillstelle als einzige innerörtliche Veranstaltung wahrnehmen. 17 Auftritte bei Umzügen, Showtänzen und Brauchtumsabenden sind in der Fremde terminiert. Dort wollen die Laibedal-Hexa ihr Unwesen treiben.

Zusammen mit dem Bierlinger Holzbildhauer Josef Baur wurde im Herbst die neue Maske auf dem Papier entworfen und danach ein Prototyp geschnitzt. 23 Masken wurden in Auftrag gegeben und in diesen Tagen ausgeliefert. Zu Ihren Auffälligkeiten gehören die große krumme Nase und die mit Tannenzapfen gebildeten Augenlidern. Die seitlichen Haare werden aus Rosshaaren und den Hinterkopf wird ein schwarzes Tuch bedecken. Der Rock ist dunkel, die Schürze grün und bestickt, das Oberteil blau-grün kariert, alles genäht von der Schneiderin Manuela Edelmann.

Ein Hexenwagen und ein Hexentanz seien in Planung, so der Vorsitzende. "Wir sind stolz, in so kurzer Zeit die neue Hexengruppe auf die Beine gestellt zu haben", freut sich Alexander Grill. Bei der Vereinsgründung sei man von den Harter Eichwaldhexa unterstützt worden, denen man am 9. Januar auch den ersten Besuch abstatten wird.

Die neue Hexengruppe beruht auf einer Sage, die von einer Kräuterhexe im Laibedal Bad Imnau erzählt wird. Das garstige Weib soll Wanderer mit Tee und Brot angelockt haben. Aber wer das Angebot wahrnahm, musste die Stärkung mit seinem Leben bezahlen. Die Frau wurde der Hexerei bezichtigt, konnte aber vor der Vollstreckung des Urteils fliehen.

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