Keine Kürzungen am hohen Gut

Die Elternbeiratsvorsitzenden Kristin Koschani-Bongers und Rainer Bergmann forderten von Verantwortlichen in Stuttgart, die Lehrerversorgung zu garantieren und Unterrichtsausfälle zu minimieren.

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Kristin Koschani-Bongers übergibt die Resolution mit den 300 Unterschriften an Claudia Stuhrmann.

Besonders wichtig ist den beiden Elternvertretern des Haigerlocher Gymnasiums die Sicherstellung des Ganztageskonzepts und des Ergänzungsbereichs (wir berichteten bereits). Bei dem Termin in Stuttgart anwesend waren neben Claudia Stuhrmann, Studiendirektor Jan-Henning Zimmermann, zuständig für die Unterrichtsversorgung, Studiendirektor Michael Siefert, zuständig für die pädagogische Seite des G 8 und Studiendirektor Karsten Rechentin, Gymnasialreferat.

Die Haigerlocher Schulgemeinschaft - Schüler, Lehrer und Eltern - verfolgt, wie die beiden Sprecher sagten, gemeinsam ein erfolgreiches Konzept zur Schaffung einer positiven Lernatmosphäre. Koschani-Bongers und Bergmann stellten klar, wie wichtig und notwendig den Eltern gerade der Bereich des Ergänzungsunterrichtes ist.

Und dazu, so sehen sie es, sei eine ausreichende Versorgung mit Lehrern zwingende Voraussetzung. Dass auch die anderen Eltern so denken, wurde nicht zuletzt anhand der 300 Unterschriften auf der Resolution deutlich. Den Elternbeiratsvorsitzenden wurde von den Experten des Kultusministeriums im weiteren Gespräch aufgezeigt, aus welchen verschiedenen Töpfen (Pflichtbereich, Ganztagesangebot, Ergänzungsbereich) sich die jeweiligen Lehrerstunden zusammensetzen.

Dabei wurde klar, dass es sich um ein sehr komplexes Thema handelt, das je nach Anforderungen des einzelnen Gymnasiums konkret gelöst werden muss.

Ansprechpartner dabei ist für Haigerloch das Regierungspräsidium Tübingen, wo Koschani-Bongers und Bergmann zusammen mit Rektor Helmut Opferkuch bereits ein persönliches Gespräch mit den zuständigen Ressortleitern hatten.

Dem Gymnasium Haigerloch wurden weitere 20 Lehrerstunden bewilligt und ein flexibles und schnelles Handeln im Bedarfsfall zugesichert. Erkennbar wurde allerdings auch, dass sowohl das Kultusministerium als auch das Regierungspräsidium an die finanziellen Rahmenbedingungen, die das Finanzministerium ihnen vorgibt, gebunden sind.

Hier gilt es an die Politik zu appellieren, nämlich Kürzungen zu vermeiden, "denn Bildung ist das höchste Gut unseres Landes" - so die Haigerlocher Elternvertreter. Damit die Stimmen aus Haigerloch auch dort gehört werden sind die beiden Elternbeiratsvorsitzenden auch mit Abgeordneten des Landtages in Kontakt.

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