Jury präsentiert Ideen für alte Brauerei

Der Wettbewerb um das Brauereiareal geht in die Zielgerade: Am 21. April tagt das Preisgericht. Am 29. April werden die Ergebnisse präsentiert.

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Eigentlich hätten die Arbeiten aus dem Planungswettbewerb für das Schlossbräuareal schon früher vorliegen sollen, aber der gesteckte Zeitrahmen war dann doch etwas zu eng.

Um die besten Vorschläge für die künftige Gestaltung des brach liegenden Brauereiareals zu bekommen, hatte der Gemeinderat im November vergangenen Jahres einen Planungswettbewerb beschlossen. Dabei wurde von der gesetzlichen Möglichkeit der "Mehrbeauftragung" Gebrauch gemacht. Deshalb wurden insgesamt acht namhafte Achitektur- und Landschaftsgestaltungsbüros aus einer weiten Region aufgefordert, Gestaltungs- und Nutzungsvorschläge zu machen.

Ein Büro aus Stuttgart hat seine Bewerbung zurückgezogen, so dass noch sieben Planer Ideen entwickelten. Die elfköpfige Jury, mit Fachleuten und sieben Gemeinderäten besetzt, wollte kurz nach der Fasnet seine Ergebnisse präsentieren und den Sieger mitteilen. Daraus wurde aber nichts, weil das Zeitfenster doch zu eng gestrickt war.

Unter der Federführung von Harald Klose von der Kommunal-Entwicklung Baden-Württemberg (KE) tagte das Preisgericht das erste Mal am Freitag, 10. Februar. Bei diesem Termin bekamen die Mitglieder die ersten Entwürfe zu sehen. Dieser Termin war auch dazu angetan, den plnanenden Büros zusätzlich Anregungen zu geben, die in die bisherigen Planungen einfließen sollten.

Details aus den Planungen sind bislang nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Nur soviel scheint sicher, dass wohl keiner der Vorschläge eine Wohnbebauung in der Unterstadt vorsieht, weil hierzu der Stadt das Geld fehlen würde und auch kein Investor in Sicht ist. Die Konzepte werden wohl eher auf großzügige Grünflächen und eine Renaturierung der Eyach hinauslaufen.

Klar wird alles erst nach der der Sitzung des Preisgerichts am Samstag, 21. April, im Bürgerhaus - nochmals unter Auschhluss der Öffentlichkeit. Dabei werden die einzelnen Planer ihre Wettbewerbsarbeiten präsentieren. Hilfreich sind dabei auch dreidimensionale Gipsmodelle, die Gerold Bucher von der PES Modellbau hergestellt hat.

Die Bevölkerung ist dann am Sonntag, 29. April, 11 Uhr, ins alte Pfarrhaus an der Schlosssteige geladen, wo die Siegerarbeit und auch die übrigen Wettbewerbsarbeiten in einer Ausstellung gezeigt werden.

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