Im Galopp durch Feld und Flur

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Den roten Rock darf nur tragen, wer an vielen Jagden mit geritten ist. Foto: Carola Lenski  Foto: 

Über 30 Amazonen und Reiter kamen zur traditionellen Jagd zu Pferd zum Hagastall nach Weildorf. Erstmals ging in diesem Jahr wieder ein Ponyfeld an den Start. Die Kinder und ihre Ponys kamen vom Ponyhof Leidringen und stellten mit 14 Teilnehmern das größte Reiterfeld.

Stilgerecht im dunklen Jagdrock begrüße Stefanie Neher die Jagdteilnehmer und das vielköpfige Publikum, während die Reiterfreunde den Reitern den Bügeltrunk servierten. Traditionell zum jagdlichen Anlass begrüßten die Jagdhornbläser des Hegerings Hai­gerloch und Geislingen die Gäste. Mit dem „Aufbruch zur Jagd“ gaben sie das Signal zum Jagdaufbruch.

Die 20 Kilometer lange Rittstrecke mit 18 Hindernissen, bis zu 90 Zentimeter hoch, führte vorbei am Birkhof nach Bittelbronn, durch den Wald hinab ins Eyachtal, wo auf die Reiter drei Wasserpassagen warteten. In Bad Imnau wurde eine Rast eingelegt. Danach führte das Geläuf durchs Laibetal in Richtung Wiesenstetten zum Munitionsdepot bei Empfingen und zurück nach Weildorf. Die Zuschauer konnten das herrliche Spektakel im Auto verfolgen. Streckenfahrzeuge fuhren voran.

Auf der Wiese beim Hagastall erwarteten viele Zuschauer gespannt den finalen Höhepunkt der Jagd, den Schlussgalopp. Dem springenden Jagdfeld weit voraus war Monika Schmitt aus Herrenberg. Sie holte sich, wie auch letztes Jahr, die begehrte Trophäe: den Fuchsschwanz.

Bei den Nichtspringern holte Klaus Ruoff aus Balingen die Siegprämie und im Ponyfeld ritt Lisa Ruoff aus Geislingen als erste über die Ziellinie. Sieger des Herzens waren Lisa Hölle und Rahel von Wagner mit ihren Shetlandponys Duke und Dawin. Sie gingen in der Führzügelklasse ins Rennen.

Die Rolle des Fuchses im springenden Feld übernahm Stefanie Neher. Als Master führte Vielseitigkeits-Landestrainer Fritz Pape aus Sindlingen das Springerfeld mit zwölf Teilnehmern an. Im nicht springenden Feld mit acht Reitern gab Marion Stier den Fuchs und Sylvia Kurnaz den Master. Monja Schneider trug den Fuchsschwanz im Ponyfeld mit Tobias Neher als Master.

Die Jagdkritik hielt Stefan van den Berg aus Reutlingen. Es gab keine Kritik. Alle ritten vorbildlich und so sei auch die Jagd geführt worden. Mit dem Wetter habe man auch Glück gehabt. Stefanie Neher bedankte sich bei allen Helfern, den Land- und Forstwirten, dem DRK Haigerloch und Notarzt Dr. Pieper. Sie hatten alle zur gelungenen Herbstjagd beigetragen.

Der finale Klang der Jagdhörner mit „Fuchstod“ und „Halali“ signalisierte den Jagdabbruch. Danach trafen sich Reiter und Jagdbeobachter gemütlich im Hagastall bei Speis und Trank.

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