Hart bekommt eine Feuerwehrgarage

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Architekt Stefan Beuter stellte in der Sitzung des Gemeinderats die Pläne für den Neubau einer Feuerwehrgarage in Hart vor. Die Platzierung des Gebäudes sei eingeschränkt, da der Abstand zu dem verdohlten Bachlauf eingehalten werden muss, erklärte Beuter. Er kam mit seinen Planungen auf eine Kostenschätzung von rund 350 000 Euro.

Feuerwehrkommandant und Gemeinderatsmitglied Robert Wenz erinnerte daran, dass diese Variante eines Neubaus nicht zuschussfähig sei, da ein Mannschaftsraum fehle. Bei den Beratungsgesprächen vorab sei deshalb Kreisbrandmeister Stefan Hermann aus den Beratungsgesprächen ausgestiegen.

Die Alternative zu einer Feuerwehrgarage wäre der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Höhe von rund 450 000 Euro gewesen, der mit 60 000 Euro bezuschusst geworden wäre. Sie wurde allerdings wegen der hohen Kosten und des als zu klein erachteten Schulungsraums wieder verworfen. Die Verwaltung kam in ihrer Vergleichsberechnung für die Sitzung am Dienstag allerdings zu dem Schluss, dass die von der Feuerwehrabteilung und dem Ortschaftsrat Hart präferierte Lösung einer Feuerwehrgarage den Haushalt der Stadt in den kommenden Jahren stark belasten werde. Grund: Zum Neubau der Feuerwehrgarage wurde auch die Sanierung des Rathauses, in dem die Feuerwehr Räume mitbenutzt, in Höhe von 400 000 Euro sowie der Unterhalt des Gebäudes für die kommenden Jahre hinzugerechnet. Mit dem Bau eines Feuerwehrgerätehauses hätte das Rathaus veräußert oder zurückgebaut werden können, so der Schluss der Verwaltung.

Hauptsache, es wird gebaut

„Wir können mit beiden Entscheidungen leben, Hauptsache es wird gebaut“, sagte Ratsmitglied Dr. Thomas Bieger. Weitere Mitglieder des Gemeinderats wehrten sich dagegen, eine „teurere Lösung“ zu präferieren. Sie baten darum, das Rathaus aus der Rechnung herauszuhalten. Denn das Rathaus würde auch unabhängig vom Neubau der Feuerwehrgarage Kosten verursachen durch Unterhalt oder eine etwaige Sanierung. Man einigte sich darauf, dass am Bau der Feuerwehrgarage festgehalten werde. Sollte das Rathaus als Sitzungs- und Schulungsraum nicht mehr zur Verfügung stehen, würde man sicher ohne Probleme Ausweichmöglichkeiten finden, so der Konsens. Der Entschluss fiel mit drei Enthaltungen.

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