Frühlingserwachen der Weiler Kirche

Frühlingserwachen in Owingen: Die älteste romanische Kirche Hohenzollerns hat wieder ihre Pforten geöffnet.

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An der Weiler Kirche in Owingen ist sogar die Dachkonstruktion eine Sehenswürdigkeit. Archivfoto

Ruhig, idyllisch, am Waldrand gelegen: Die Kirche St. Georg in Owingen ist eine verborgene Sehenswürdigkeit. dabei ist sie die älteste romanische Kirche Hohenzollerns. Der halbrunde Kalenderstein über dem Eingang, auch Tympanon genannt, verrät das Weihedatum der Kirche, nämlich den 27. April 1152.

Die Mönche des Klosters St. Georgen im Schwarzwald, die Grafen von Hohenberg sowie begüterte Bürger der Gemeinde treten als Bauherren ins Bild. Ursprünglich wurde die Weilerkirche als Mutterkirche für die Gemeinden Grosselfingen, Weiler, Owingen und Stetten errichtet. Doch im Zuge der wütenden Pest und des 30-jährigen Krieges übersiedelten die Bürger von Weiler nach Owingen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Weilerkirche St. Georg schließlich, für jedermann zugänglich, als Nachtquartier genutzt. Leider waren daher auch Diebstähle von wertvollen Ausstattungsgegenständen unabdingbar.

Heute ist das Kulturdenkmal, welches seit 2011 nach siebenjähriger Renovierungsphase in neuem Glanz erscheint, von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Kostbarkeiten, wie beispielsweise das Altarbild (1925), das Kruzifix (1775) oder der "kreuztragende Jesus" (1450), sind hinter schmiedeeisernem Gitter im Innenraum sicher verwahrt, können aber bei einer Führung mit Pfarrer i. R. Ulrich Schury begutachtet werden.

Die Weilerkirche ist namentlich im Denkmalbuch verzeichnet und wurde im März 2009 zum "Denkmal es Monats in Baden-Württemberg" gekürt.

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