Eine tolle und motivierte Truppe

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Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehrabteilung Bad Imnau – von links: Gesamtwehrkommandant Robert Wenz, Thomas Kümmel (25 Jahre), Jürgen Binder (Hauptlöschmeister), Florian Pfeffer (Löschmeister) und Bürgermeister Heinrich Götz. Foto: Gunar Haid   Foto: 

Rückschau auf ein erfolgreiches Feuerwehrjahr mit der Errichtung des Feuerwehrmuseums und der Übernahme des neuen MLF-Fahrzeuges hielt die Abteilung Bad Imnau anlässlich der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Eyachperle“. Beide Ereignisse wurden mit einem Fest samt Weihe gefeiert.

Ebenfalls positiv gestaltet sich der Kassenstand, die Truppenstärke mit 32 gut ausgebildeten Aktiven und zehn fleißigen Kameraden in der Alterswehr, die sich jedes Jahr für gemeinnützige Zwecke im Kurort engagieren. Überhaupt: Die Kameradschaft und der Zusammenhalt sind vorbildlich. Dazu trugen auch der Ausflug in den Schwarzwald und zum Cannstatter Volksfest bei. Kommandant Jürgen Binder dankte deshalb allen, insbesondere der Stadt Haigerloch, den Spendern und Förderern für die gute Zusammenarbeit.

Befördert wurden die Rahmen der Hauptversammlung: Florian Pfeffer zum Löschmeister und Jürgen Binder zum Hauptlöschmeister. Für zehnjährigen Dienst am Nächsten freute sich Nico Wengert über einen Zinnteller.  25 Jahre aktiv ist Thomas Kümmel, der nach seiner Zeit in Rottenburg seit 1997 in Bad Imnau wohnt und seit einigen Jahren im Ausschuss mit Rat und Tat die Treue hält.

Neun Einsätze mit 150 Einsatzstunden wurden im zurückliegenden Feuerwehrjahr gezählt, darunter ein Flächenbrand in der Buchhalde, technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, das Entfernen von Ölspuren sowie eine Hunderettung in der Eyach. Sieben Sitzungen wurden absolviert. Demnächst sind wieder ein Truppenführerlehrgang, ein Atemschutz lehrgang in Bruchsal sowie ein Gruppenführerlehrgang geplant, so Binder.

Schriftführer-Vertreter Markus Eger ließ anschließend nochmals chronologisch die regen Aktivitäten Revue passieren. Von einem Jahresüberschuss sprach Kassierer Thomas Gröger, der  von Kassenprüfer Christian Straub und der Versammlung entlastet wurde. ­Bürgermeister Heinrich Götz sprach von einer guten Mischung von Jung und Alt in der Imnauer Abteilung – und von einem ereignisreichen Jahr mit vielen Festen. „Die Bevölkerung ist gut aufgehoben mit einer solch schlagkräftigen Wehr, die auf eine zeitgemäße technischen Ausstattung und Unterkunft bauen kann“, so Götz.
Gesamtwehrkommandant Robert Wenz dankte für das Engagement der Aktiven und lobte den guten Personalstand in einem „markanten Jahr“ in der 132 jährigen Geschichte. „5,7 Prozent der Bevölkerung, also jeder 20. Bürger, ist in der Feuerwehr aktiv“, so Wenz. Besonders die gute Zusammenarbeit, die familiäre Atmosphäre und der hohe Ausbildungsstand beeindrucken ihn. An allen zwölf Jahresproben teilgenommen haben Markus Eger, Bernd Binder, Christian Straub, Bruno Saupp und Julian Zuchowski. Für das neue Magirus-Allradauto wurden 25 Übungseinheiten absolviert.

An Terminen stehen am 22. Oktober die Altmaterialsammlung, im November ein Werbeabend und am 3. Dezember die Weihnachtsfeier im Feuerwehrhaus an.

Bewährungsprobe Bei der ersten Jahreshauptübung mit dem neuen Feuerwehrfahrzeug MLF zeigte die Abteilung Bad Imnau um ihren Kommandanten Jürgen Binder bereits eine hohe Vertrautheit mit der neuen Technik. Besonders die schnellere Brandbekämpfung durch den 1000 Liter Bordtank fiel den vielen Zuschauern ins Auge, bevor das Löschwasser später über die Hydranten auf das Brandobjekt strömte.

Idee Als Übungsidee wurde ein technischer Defekt in der Heizungsanlage der Grundschule angenommen, der einen Schwelbrand auslöste. Durch die starke Rauchentwicklung im Flur konnten sich die eingeschlossenen Handwerker nicht mehr selbst befreien und alarmierten über 112 die Feuerwehr. Nach Eintreffen der Wehr begann sehr zügig die Brandbekämpfung . ­Danach wurden die vier Atemschutzträger aktiv, durchsuchten das Gebäude und konnten die Handwerker nach dem Auffinden ins Freie zur Erstversorgung durch das Rote Kreuz  ­retten.

Übungskritik Gesamtwehrkommandant und Ortsvorsteher Robert Wenz zeigte sich mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden. „Nach der Übergabe des neuen MLF Mitte Juli wurden besonders die Maschinisten in 25 Übungseinheiten auf das neue Fahrzeug getrimmt, um sich mit der neuen Technik vertraut zu machen“, so Wenz. gh

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