Bundesstraße 463 wieder frei

Ab heute ist wieder freie Fahrt auf der als "Gefahrenstrecke" gebrandmarkten B 463 zwischen Stetten und Owingen. Die schwierigen, über ein Jahr andauernden Ausbauarbeiten werden heute abgeschlossen.

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Über ein Jahr wurde an der B 463 zwischen Stetten und Owingen gebaut. Ab heute kann der Verkehr auf dem Streckenabschnitt wieder frei fließen. Foto: SWP-Archiv/Lenski

Es verging kaum eine Woche, in der die Polizei nicht mindestens einen Unfall auf der Bundesstraße 463 zwischen B 27 und Salzbergwerk zu vermelden hatte. Noch dazu handelte es sich meist um schwere Unfälle, zum Teil mit Verletzten.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hat das Regierungspräsidium Tübingen Anfang 2011 die Mittel für den Ausbau dieses hochbelasteten Steckenabschnitts zwischen der Einmündung K 7113 bei Stetten bis zur Umgehung Owingen auf einer Länge von 1,2 Kilometern freigegeben. Zum Ausbau, der im Frühjahr 2011 begann und eigentlich bereits im November 2011 hätte fertig sein sollen, gehörten die Streckung der Linienführung mit Beseitigung der scharfen Kurven und die herstellung einer durchgängigen Straßenbreite von sieben Metern.

Zusammen mit dem Straßenausbau wurde ein straßenparalleler Radweg hergestellt und so auch den Bedürfnissen der Radfahrer Rechnung getragen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurde im Bereich der von Owingen einmündenden Hauptstraße im Einvernehmen mit der Stadt für Radfahrer außerdem eine Überquerungshilfe über die B 463 mitgebaut. Die Bauüberwachung vor Ort erfolgte im Auftrag des Regierungspräsidiums vom Straßenbauamt des Zollernalbkreises.

Nachdem der Streckenabschnitt bereits über die Wintermonate in beiden Richtungen befahrbar war, erfolgte für den Einbau des Asphaltbelages in der vergangenen Woche nochmals eine Vollsperrung.

Seit Karfreitag fließt der Verkehr - von kleinen verkehrlichen Behinderungen aufgrund der derzeit laufenden Markierungsarbeiten abgesehen - wieder in beiden Fahrrichtungen auf der Bundesstraße. Bei trockener Witterung sollen auch diese Arbeiten bis spätestens heute abgeschlossen werden.

Weitere Restarbeiten im Bereich des Radweges und der OMV-Tankstelle werden anschließend unter laufendem Verkehr ausgeführt.

Das Regierungspräsidium und das Straßenbauamt stellen fest, dass es sich um eine "nicht ganz einfach durchzuführende Baumaßnahme" gehandelt hat, bei der "Behinderungen, Erschwernisse und Umwege leider nicht auszuschließen waren". Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

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