Bienenstöcke ziehen in Weildorfer Lehrgarten

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So schön wie auf diesem Foto von 2016 aus Weildorf sieht man dieses Frühjahr nur wenige Obstbäume blühen.  Foto: 

Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Weildorf, Klaus Strobel, stellte die Hauptversammlung unter das Motto „Nicht verzagen, immer dranbleiben.“ In der nur schwach besuchten Mitgliederversammlung wurde vereinbart, die Werbetrommel zu rühren, um neue Mitglieder zu gewinnen. Dies soll mittels eines noch zu erstellenden Flyers und persönlicher Ansprache, besonders auch an „Neubürger“, erfolgen. Noch vor einigen Jahren hatte der Verein beinahe 100 Mitglieder gehabt.

Karola Stocker erinnerte an das Jahr 1960. Damals wurde im Protokollbuch festgehalten, dass der Verein mit nur noch 36 Mitgliedern kurz vor der Auflösung gestanden habe. Nur weil sich damals Karl Bühl, Max Fischer und Josef Fischer beherzt bereit erklärt hatten, Vorstandsämter zu übernehmen, konnte der Verein weiter bestehen. Mittlerweile gibt es den OGV Weildorf seit mehr als 100 Jahren.

Momentan sei die Zahl der Aktiven eher überschaubar, so der Vorsitzende weiter. Aber immerhin habe der Verein noch 65 Mitglieder sowie drei Ehrenmitglieder. Mit Daniel Strobel, der sich in die Imkerei eingearbeitet habe und demnächst Bienenstöcke auf der Vereinsanlage aufstellen möchte, konnte ein Neumitglied begrüßt werden.

Ein weiterer Appell des Vorsitzenden an die Mitglieder war, sich Gedanken über die nächste Führungsmannschaft zu machen, denn 2018 stünde der gesamte Vorstand zur Neuwahl an. Klaus Strobel ermunterte die Versammlung noch einmal, „sich von Fehlschlägen nicht entmutigen zu lassen, sondern einfach dran zu bleiben“.

Im Rückblick ging Strobel auf Aktivitäten wie den Erntealtar, einen geplanten Ausflug zur Landesgartenschau in Bad Herrenalb und den wiederum sehr erfolgreichen Vortragsnachmittag im Hagastall ein. Udo Schober und Rudi Fischer erhielten lobende Anerkennung für ihre Arbeitseinsätze auf der Vereinsanlage beim Friedhof. Die Obsternte 2016 sei schlecht ausgefallen.

Schriftführerin Linda Stocker sprach in ihrem Bericht weitere Aktivitäten, wie den Bastelabend und den Vortrag über effektive Mikroorganismen an (wir berichteten). Das Totengedenken galt  Edgar Pfister, der dem Verein 32 Jahre angehört hatte.

Kassier Peter Hipp berichtete, dass sich die  Einnahmen und Ausgaben in etwa die Waage gehalten hätten. Die Kassenprüfer Jörg Hugendubel und Dieter Beller bescheinigten Hipp „eine wie immer perfekte Kassenführung“.

Nach der Entlastung hob Ortsvorsteher Markus Gauss in seinem Grußwort den jährlichen Vortragsnachmittag im Hagastall hervor, den der OGV gemeinsam mit der  Nabu-Ortsgruppe und dem Kulturamt veranstaltet. Die Themen seien interessant, die Referenten kompetent, stellte Gauss fest. Dies sei eine gute Werbung für die Gemeinde, was die zahlreichen Besucher von außerhalb bewiesen. Die Vereinsanlage mit ihrer schönen Aussicht auf die Albberge, jetzt noch versehen mit einer Albliege, stelle ein gepflegtes Ensemble dar.

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