Felssturz begräbt die L 360

Bad Imnau.  Schwere Felsbrocken lösten sich gestern Morgen im unteren Eyachtal und begruben die L 360 zwischen Haigerloch und Bad Imnau. Zum Glück gab es keine Personenschäden, dafür eine Vollsperrung bis Montag.

Ohne größere Unfallfolgen blieb ein schweren Felssturz in der Nacht von Samstag zum gestrigen Sonntag auf der Landstraße 360 zwischen Haigerloch und Bad Imnau - ganz in der Nähe der Kläranlage Karlstal.

Eine Autofahrerin bemerkte am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr die zahlreichen Felsbrocken auf der Landstraße und verständigte daraufhin umgehend die Polizei, woraufhin die Straße im Bereich Karlstal bis zum Friedhof Bad Imnau aus Sicherheitsgründen - vor weiteren Felsabstürzen - gesperrt wurde.

Eine Umleitungsstrecke wurde zunächst bis Montag von der Polizei eingerichtet. "Eine geologisches Institut soll zunächst die Felsen auf deren Festigkeit hin überprüfen, bevor die Straße wieder für den regulären Verkehr freigegeben werden kann", so ein Polizeisprecher. Zu einer ersten Räumung war am Sonntagmorgen bereits schweres Gerät im Einsatz gewesen.

Nach den frostigen Tagen und dem folgenden Tauwetter am Wochenende lösten sich in etwa 20 Meter Höhe die Felsbrocken und stürzten auf die Fahrbahn, welche in der Folge nicht mehr passierbar war.

Erst im letzten Jahr wurden die Steilhänge in diesem Bereich mit einem hohen Kostenaufwand mit Schutznetzen befestigt. Der jetzige Felsabsturz war in diesem Bereich jedoch nicht gesichert.

Ob und wann die verhängte Sperrung der Landestraße 360 am Montag von der Polizei aufgehoben werden kann, hängt nun vom Gutachten der Mitarbeiter des Geologischen Instituts ab. jmt/pm


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