"Krabbelwiese" nimmt Betrieb auf

Im früheren Gasthaus "Traube" in Gruol wird am 1. April die Kindertagesstätte "Krabbelwiese" für Kinder im Alter bis drei Jahre eröffnet.

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In der Ortschaftsratssitzung in Gruol teilte Ortsvorsteher Otto Schneider mit, dass am 1. April im früheren Gasthaus "Traube" die Kindertagesstätte "Krabbelwiese" für Kinder bis drei Jahre eröffnet wird. Das Angebot der beiden Fachkräfte Bianca Heim und Anja Lehmann, als qualifizierte Tages- und Pflegemutter sowie Krankenschwester bilde keine Konkurrenz zum örtlichen Kindergarten. Bisher liegen für die Tageseinrichtung zwei Anmeldungen vor. Die Kinder erwartet ein geregelter Tagesablauf mit pädagogischem Angebot sowie gemeinsamen Mahl- und Ruhezeiten.

Mit Blick auf die Investitionen dieses Jahres ist in Gruol weiterhin der Wunsch, im neuen Baugebiet "Auf Hirschen" durch einen Ringschluss zum Schießmauerweg 24 statt 18 Bauplätze zu schaffen. Die rund 900 000 Euro teure Erschließung des ersten Bauabschnitts ist in vollem Gang. Jetzt seien die notwendigen Baumaschinen vor Ort, argumentierte der Ortschaftsrat für die Erweiterung. Die für einen Ringschluss benötigten 180 000 Euro sind im aktuellen Haushaltsplan allerdings nicht enthalten.

Die Enttäuschung darüber ist groß. Gruol sei in den vergangenen Jahren zurückhaltend bei den Investitionswünschen gewesen. Der Ringschluss sei der einzige Haushaltswunsch für 2015 gewesen. Die Verwaltung argumentierte gegenüber dem Ortsvorsteher, dass grundsätzlich keine neuen Vorhaben in den Haushalt aufgenommen worden seinen, um die Verschuldung nicht weiter zu erhöhen.

Der Ortschaftsrat will aber nicht locker lassen und hofft auf einen positiven Beschluss des Gemeinderats bei der Haushaltsverabschiedung am Dienstag. Durch den Verkauf der Bauplätze komme ja auch Geld in die Stadtkasse. Auch die Rechtsgrundlagen für die Berechnung der Erschließungsbeiträge für das Neubaugebiet "Auf Hirschen" sollen im Gemeinderat näher erläutert werden.

In der Ortsvorsteherbesprechung Mitte April wird über die Aufstellung von Unrenwänden, wie sie in Haigerloch und Stetten vorgesehen sind, diskutiert. Da in Gruol keine Anfragen vorliegen und der Friedhof derzeit genügend Platz für Urnengräber aufweist, sieht der Ortschaftsrat hier keinen Handlungsbedarf.

Der Unfall, bei dem eine Autofahrerin vom Friedhofsparkplatz aus in die Stunzach gefahren war fuhr, war in der Sitzung ebenfalls ein Thema. Man will prüfen, ob der abschüssige Platz nicht mit Blumenkübeln abgegrenzt werden könnte.

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