Schwalben bringen schließlich Glück

Der Nabu war federführend für die Errichtung eines Schwalbenturms in Stetten. Zuschüsse und Spenden ermöglichten das Pilotprojekt.

WILFRIED SELINKA |

Im Kreis von Nabu-Mitgliedern aus der Stadt und vom Kreisverband wurde am Freitag offiziell der neue Schwalbenturm in Stetten übergeben. Franz Steinhart, Vorstandsmitglied der Volksbank Hohenzollern, sah in fehlenden Brutmöglichkeiten die Ursache dafür, dass ein solcher Schwalbenturm in heutiger Zeit notwendig ist. Deshalb habe sich die Volksbank Hohenzollern gern mit einer Spende von 5500 Euro an diesem lebenswichtigen Beitrag zum Erhalt einer bedrohten Vogelart als nachhaltiges Naturprojekt im Landkreis beteiligt.

Franz Steinhart überreichte dem Nabu-Kreisvorsitzendem Hans-Martin Weisshap und dessen Vorgänger Herbert Fuchs den Spendenscheck. Fuchs sprach von einem Pilotprojekt, denn der Schwalbenturm in Stetten sei der erste im Zollernalbkreis, ja sogar im ganzen Regierungspräsidium Tübingen. Ein zweiter Turm soll in Hausen im Killertal realisiert werden.

Möglich machten die Aufstellung eines solchen Schwalbenturmes Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg und aus der EU sowie die Spende der Volksbank Hohenzollern. Aber auch der benachbarte Grundstücksbesitzer Ivo Lavetti habe das Projekt unterstützt, wie auch die benachbarte Firma Schwörer Systembau und das Salzbergwerk, die Arbeitsleistungen zu Verfügung stellten.

Die Schwalbe steht auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten. "Schwalben bringen Glück und verhindern einen Hausbrand", dieser alte Spruch gelte heute bei vielen Menschen nicht mehr, so Fuchs.

Der Standort an der Salinenstraße ist deshalb so ideal, weil sich am früheren Fabrikgebäude Edelmann & Ammann bereits 100 Naturnester befinden und Nisthilfen nicht weniger als 20 Meter von bestehenden Nestern gebaut werden sollen. Auch weckt der Platz in unmittelbarer Nähe der B 463 das Interesse der Bevölkerung. Bürgermeister Heinrich Götz dankte allen Beteiligten.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Warum man mit Energiesparlampen ...

Die modernen Glühlampen sind gut für die Umwelt, weil sie Energie sparen, aber schwierig zum Entsorgen.

Energiesparlampen schonen das Klima, weil sie viel weniger Strom verbrauchen als die alten Glühbirnen. Doch wenn sie zerbrechen, ist Vorsicht angesagt – vor allem, wenn sie Quecksilber enthalten. mehr

Kotzhügel und Zaun: Botschaften ...

Das Tanzen auf den Tischen ist nicht erlaubt. Foto: Felix Hörhager

Der Besuch des Oktoberfestes kann ein großes Abenteuer sein. Damit alles glatt geht, geben einige Botschaften ihren Landsleuten nützlich Ratschläge an die Hand. mehr

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr