Hexen füllen die Hütte

Stetten.  Die Schaiblin-Hexen freuten sich bei ihrem zweiten Hexenball in der Glückauf-Halle über großen Andrang der Närrinen und Narren.

Die 2003 gegründeten Stettener Schaiblin-Hexen freuten sich über eine ausgelassene Stimmung, zu der Guggen- und Lumpenmusiken, aber auch Hexen- und Showtänze ihren Teil beitrugen. Moderatoren des Abends waren Daniel Schneider und Andreas Trux, die mit einem dreifachen "Schaiblin-Hexa" die angereisten Gruppen begrüßten.

Dabei waren auch einige Hexengruppen zum ersten Mal in Stetten zu Gast, so die neu gegründeten Oachwald-Hexen aus Hart und die Dalbach-Hexen aus Grosselfingen. Weiter waren anwesend der Narrenverein Salzschlecker Stetten mit Fanfarenzug, die Lumpenkapelle des Stettener Musikvereins, die Mönchsgraben-Hexen aus Rangendingen, die Riedholz-Hexen aus Wachendorf, die Lomba-Seggel aus Wildberg, die Deifel-Hexen aus Tübingen, die Eyach-Hexen aus Balingen, die Frommener-Hexen mit ihrer Tanzgarde und die Wengert-Hexen aus Rottenburg.

Den Anfang des Programms machten allerdings die Gastgeber der Schaiblin-Hexen mit einem modern aufgepeppten "Hexen-Showtanz", bei dem es von Tanzgarden angelehnte choreografische Effekte, aber auch verschieden Überschläge und Pyramiden gab. Um den Ganzen noch einen weiteren poppigen Anstrich zu verpassen, waren die Hexen mit Skibrillen ausgestattet. Einstudiert hatten den Tanz Christine Teufelhofer und Melanie Henle.

Anschließend gab es mit dem Fanfarenzug des einheimischen Narrenvereins "Salzschlecker" aus Stetten Stimmung und Brauchtum pur mit Fanfaren-Trommelklängen. Tambour Andy Strauch hatte seine rot-weißen Mitmusiker bestens auf den Fasnetabend eingestellt und die Närrinnen und Narren freuten sich über den gelungenen Auftritt.

"Radio on Air" hieß es anschließend bei einem fetzigen Showtanz der Frommener Tanzgarde "Hupf-Dohlen". Sie begeisterten nicht nur durch ihre Spagatsprünge, sondern durch die phantasievollen Kostüme, spannenden Musikwechsel und eine ansprechende Choreographie mit verschiedenen Pyramidenformen.

Einen schaurig-schönen Hexentanz hatten auch die neuen Dalbach-Hexen aus Grosselfingen dem Publikum zu bieten. Auch sie beeindruckten in Stetten mit ihren artistischen Einlagen und mit einer von Showelementen gespickten Darbietung.

Den Höhepunkt des Abends und gleichzeitigen Siedepunkt der Fasnetsstimmung brachten die die Auftritte der Lumpenmusik des Musikvereins Stetten und der Grosselfinger Guggenmusik. Was dann folgte, war eine unbeschwerte, ausgelassene Fasnetnacht mit fetziger Musik, aufgelegt durch die Djs und ausgedehntem Barbetrieb in der Schulturnhalle.


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

Sie können noch Zeichen als Text schreiben
Für registrierte Nutzer
Bitte anmelden, um Ihren Kommentar abzuschicken
Für noch nicht registrierte Nutzer
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.








Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:


Autor: WILFRIED SELINKA | 08.02.2010

Google 1+

Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik

Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr

Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe

Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr

Inferno in der Hechinger Altstadt

Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr

Hechinger Brandruinen qualmen noch

Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr

Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell

Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

Ein Raub der Flammen

So einen Brand wie gestern am frühen Abend haben die Hechinger mitten in der Altstadt schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen. Der Altbaukomplex an der Ecke Marktstraße/Schlossstraße wurde ein Raub der Flammen. Von vier Drehleitern aus schützten die Feuerwehren die Nachbargebäude.... mehr