Großer Bahnhof beim Baubeginn

Haigerloch.  Groß war die Zahl der Ehrengäste und das Interesse beim Baubeginn des seit langem geplanten Seniorenwohnheimes St. Anna Park in Haigerloch in dieser Woche.

Eiskalt wurden sie von der Natur empfangen - umso wärmer und herzlicher dafür aber von den Haigerlocherinnen und Haigerlochern. Satte Minustemperaturen und ein schneidender Wind konnten den ersten Spatenstich aber nicht stoppen. Die Heimleitung "organisierte die Veranstaltung ganz schnell noch in den mit Frühlingsblumen geschmückten Konferenzraum" und sorgte für Getränke, besonders für "einen warmen Kaffee" der an diesem Tag besonders willkommen war.

Bürgermeister Heinrich Götz brachte bei der Begrüßung seine große Freude zum Ausdruck, dass das lange geplante Projekt jetzt endlich "zum Laufen kommt" und dass das große Interesse von allen Seiten doch der Beweis ist, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht. Ein Immobilienfachmann nannte es kürzlich "ein Sahnestück mit Schokoladestreuseln". Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz bekannte freudig, dass sie die Einladung gerne angenommen hätte, zum einen, um einmal in den Nachbarwahlbezirk des Kollegen Thomas Bareiß hineinschnuppern zu können, zum zweiten, weil es in ihr Ressort falle und sie solche Entwicklungen in der Altersversorgung sehr begrüße. Drittens sei der Bauträger als leistungsfähiges Unternehmen in ihrem Wahlkreis sehr bekannt und nicht zuletzt hätten das Rohbauunternehmen und sie die gleiche Heimat. Auch im Namen der anderen Anwesenden wurden die besten Wünsche für einen guten, vor allen Dingen unfallfreien Bauablauf zum Ausdruck gebracht und das Versprechen abgegeben, dass man sich zur Einweihung wieder in Haigerloch treffen wolle.

Der echte Spatenstich war dann auf Grund der eisigen Temperaturen ein kurzer symbolischer Akt, aber wieder mit einem besonderen Akzent. Während sich "die Herren der Schöpfung" mit einem Spaten an die Arbeit machten, bestieg Annette Widmann-Mauz furchtlos den bereitgestellten großen Bagger und demonstrierte damit, wie eine Powerfrau ihre Aufgaben erledigt. Dafür erhielt sie neidlos Anerkennung und großen Beifall. Im Anschluss traf man sich nochmals in "der warmen Stube von St. Anna", sprach im Detail über das "gemeinsame Projekt" und über viele Punkte mit gemeinsamen Interessen. Ralf Denkinger, Inhaber der Bauträgerfirma, reklamierte dabei in seiner ihm besonderen Art, "immer neue und verhältnismäßig wenig sinnvolle Verordnungen", hauptsächlich im Energiesparbereich, die das Bauen unverantwortlich verteuern, wobei es relativ einfache Möglichkeiten gäbe, die für wenig Geld die gleichen Werte erreichen würden.

So wurde auch das Projekt "St. Anna Park" nach der ursprünglichen Planung durch die Firma Dieringer mehrfach optimiert, was leider auch Zeit gebraucht hat. Unter Federführung der Denkinger GmbH aus Jungingen werden die Bautätigkeiten aufgenommen, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen. Gebaut werden 21 behindertenfreundliche, für sich abgeschlossene Seniorenwohnungen mit jeweils rund 65 Quadratmetern Wohnfläche inklusive Balkon oder Terrasse. Gemeinsam nutzbare Sozial- und Funktionsräume runden das Angebot ab. Neben einer überdurchschnittlichen Bau- und Ausstattungsqualität ist besonders die behindertenfreundliche Ausführung zu erwähnen: Aufzug, alle Ein- oder Übergänge absolut barrierefrei, einfaches, problemloses Handling aller Einrichtungen sind nur die wichtigsten Punkte. Und alles wird durch Handwerker aus der Region solide und termingerecht gebaut, die meist schon seit langer Zeit zum Denkinger-Handwerker-Pool zählen.

Der Verkauf der Wohnungen über die Volksbank Immobilenabteilung hat bereits begonnen. Interessenten wenden sich am besten in den nächsten Tagen an die beiden Vertriebspartner - denn dieses Objekt muss man gesehen haben. Über die Angebote an Dienstleistungen, Verpflegung und Versorgung, Notrufeinrichtung, häusliche und Freizeitaktivitäten unterrichten die beiden Vertriebspartner auf Wunsch im Detail.


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Autor: WILHELM GRÖZING | 13.03.2010

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