Fürstenpaar grüßt alle Narren
Owingen. Mit einem sympathischen Fürstenpaar, vielen närrischen Gästen, Show- und Hexentänzen sowie fetziger Fasnetsmusik kam die Aubenger Fasnet am Samstag in der Eyachtalhalle richtig in Schwung.
Die Größe und Schönheit der Aubenger Fasnet kommt jeweils beim Auftakt der Saalfasnet voll zu Geltung: Zum Beginn füllt sich die große Bühne mit rund 150 Närrinnen und Narren im Häs. Voraus marischieren zu den Klängen des Owinger Narrenmarsches mit Teilen des Hohenzollernliedes die Narrenräte mit der Fahne, die Mädchen der vier Tanzgarden und dahinter die Fürstengarde mit Fürstenpaar sowie die Füchse und Fuchsgräber.
Das erste Wort beim Eröffnungball hat immer das amtierende Fürstenpaar, in diesem Jahr Nadine II. und Thorsten I., Nadine Weißhaar und Thorsten Surgalla. Letzterer begrüßte in gereimten Versen mit: "Narri-Narro, seid gegrüßt älle mitanand, aus nah und fern aus Stadt und Land bei onserer Aubenger Fsnet hier, in der Eyachtalhalle, welche Zier." Dann stellte der Fürst seine Fürsten Nadine II. vor. Diese meinte: "Mein Name hond ihr jo scho vernomme, als Fürstin Nadine II. ben i zu eich komma. Scho als eineinhalbjähriges Baby war i bei dem Verei on mit Mama Heidi und Babba Anton mit dabei. Drom lasset aus jetzt ruafa ganz schnell: Dia Aubenger Fasnet 2012 isch somit eröffnet ganz offiziell. "
Bevor es in einen unbeschwerten Fasnetsabend mit viel Remmi-Demmi, Barbetrieb, fetzigen Show- und Hexentänzen hineinging, begrüßte Narrenchefin Heike Edele mit den jeweiligen Narrenrufen die auswärtigen Gäste und ließ jeweils eine kleine Abordnung auf die Bühne kommen. So viele, wie in diesem Jahr waren es noch selten. Mit dabei waren: Die Lichdaberg Hexa Ammerbuch, die Balinger Eyach-Hexen, die Narrenzünfte Hex-Sauter Erlaheim, Hailfingen, Mühlen, Runkelriabaweible Margrethausen, Erdmännle Sickingen, Wachendorf, die Bechtholdsweiler Ehrenwald Dister, die Zoller-Hexen Hechingen, die Hudelgaibätscher Hechingen, die Deichelmüs Unterdigisheim, die Narrenfreunde Bergfelden und die Heuberger Hexen Rottenburg.
Die Moderation des abendfüllenden Programms hatte wieder in gewohnt närrischer Weise Heike Edele inne. Sie konnte als erstes die ganz neu aufgestellte Owinger Bambinigarde ansagen, die ihre ersten Tanzversuche auf dem Parkett unter der Leitung von Isabell Weißhaar, Theresa Liener und Nadine Weißhaar mit Bravour bestanden. Die Minigarde entführte unter Denise Henne und Vanessa Henne in "Das etwas andere Abenteuer eines Gärtners".
Dann stürmten die Hechinger Hudelgaibätscher die Eyachtalhalle und brachten in diesem Jahr als Pinguine mit ihrerer fetzigen Fasnetsmusik den Saal erstmals zum Kochen. Da hielt es die vielen Fasnetsfans nicht mehr auf ihren Plätzen, sie klatschten und sangen begeistert mit. Die Stimmung beruhigte sich erst wieder bei der Owinger Juniorgarde bei ihrem Tanz "Verbotene Liebe in der Spielzeugkiste", für den Anna Liener und Linda Lörch veranwortlich zeichneten. Das i-Tüpfelchen der Owinger Showtänze folgte am späten Abend mit dem Auftritt des Aubenger Ballets mit "Ein Tag im Leben der Sins". Diesen tollen Tanz mit vielen Überschlägen und Hebefiguren hatten Annika Weimann und Laura Schilling einstudiert.
Aber nicht nur die Showtanzgruppen der Owinger, sorgten für Furore, sondern auch die "Los Guapos", ein Männerballet der Narrenzunft Wachendorf sowie die Mädels der Deichelmäus aus Unterdigisheim und "Nonstop" der Narrezunft Mühlen sowie ihre "Spätzünder". Schaurig-schöne Hexentänze, durchsetzt mit Pyramiden und Besenritten, hatten die Lichdaberg Hexa aus Ammerbuch und die Zoller-Hexen aus Hechingen nach Owingen mitgebracht.
Nicht fehlen im Programm durften natürlich die Tanzrunden mit den Musikern des "Mühlen-Express", ein Garant für beste närrische musikalische Unterhaltung und tolle Fasnetstimmung bis in den frühen Morgen.
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Autor: WILFRIED SELINKA | 06.02.2012
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