Wolfgang Grupp in der Fernseh-Kritik

Eine Reportage über teils unverantwortliche Zustände in deutschen Jagdrevieren nimmt heute Abend auch Wolfgang Grupp in den Fokus.

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"Durchgeknallt - was bei der Jagd so alles schief läuft", heißt die Sendung, die heute Abend um 21 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt wird. Es geht dabei um angebliche Missstände im deutschen Jagdwesen, um Jäger, die das Waidwerk nicht handwerklich sauber betreiben, sondern, so heißt es, als "gesellschaftliches Vergnügen" und als "Mordsspaß" ansehen.

Die "Tour durch deutsche Revier" führt auch durch die 400 Hektar große Jagd des Burladinger Trigema-Chefs Wolfgang Grupp im Allgäu. Der Textilunternehmer wird dabei - so ist es zu verstehen - verhältnismäßig kritisch angegangen.

Es geht dabei wohl um einen Streit, der zwischen ihm einerseits und Allgäuer Landwirten sowie der dortigen Jagdgesellschaft Missen-Wilhams andererseits schwelt. Die Kontrahenten behaupten, Grupps Revier sei per Gesetz eine "rotwildfreie Zone", Grupp hingegen insistiert, das Gebiet sei, als er es 1976 pachtete, keine "rotwildfreie" Zone gewesen, sondern erst später dazu erklärt worden. Das Rotwild gibt es dort weiterhin, nicht zuletzt deshalb, weil es vom Jagdpächter gehegt und gepflegt wird. Das ärgert die Gegenseite, die massive Klage führt. Längst beschäftigt der Fall die Gerichte - und neuerdings auch einen Gutachter.

Zugleich sollen Allgäuer Jäger Fakten geschaffen haben, indem sie zur Büchse griffen und eine Drückjagd in dem fraglichen Gebiet veranstalteten. Schwerer Jagdfrevel! Hier ermittelt die Polizei. Diese jüngsten Entwicklungen dürften nicht mehr Thema des Films sein, aber am sichersten vergewissert man sich darüber, wenn man heute Abend die Reportage im SWR Fernsehen selber anschaut. Beginn 21 Uhr.

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