Weiter mit vollem Einsatz

Der Förderverein Seniorenzentrum Burladingen hat auch im vergangenen Jahr wieder viel Gutes für die Senioreneinrichtungen in der Stadt getan.

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Zu Beginn der Jahresversammlung, die im Pflegeheim Haus Fehlatal tagte, betonte Vorsitzender Friedemann Mutschler, dass zu beiden Burladinger Pflegeheimen ein enger Kontakt besteht. In Burladingen, fuhr er fort, gebe es im 1999 eröffneten Pflegeheim Haus St. Georg 40 Pflegeplätze und im Haus Fehlatal, 2012 eröffnet, 56 Plätze, also insgesamt 96.

Das einstmals gesetzte Vereinsziel sei damit verwirklicht, meinte der Vorsitzende: nämlich, älteren, pflegebedürftigen Mitbürgern einen Lebensabend in gewohnter Umgebung zu ermöglichen. Sind die 96 Heimplätze aber wirklich ausreichend? fragte Mutschler. Im Haus Fehlatal zähle die Warteliste 25 Plätze. Und das auf dem Rathausplatz geplante Projekt der Benevit, so Mutschler, sei kein Pflegeheim, sondern biete lediglich Tagesbetreuung an. Aber immerhin stelle auch dies eine Entlastung dar.

Leistungen: Im Jahr 2014 stellte der Förderverein für den Holzbackofen im Haus Fehlatal 3000 Euro zur Verfügung, die Grillstelle im Haus St. Georg bezuschusste er mit 1900 Euro. Weiter 2400 Euro gab man dem Haus Fehlatal für Gartenmöbel, das Haus St. Georg erhielt für kleinere Anschaffungen 830 Euro. Auch finanzierte man etwa einen Ausflug der Pflegeheimbewohner in die Wilhelma (1860 Euro). Natürlich, so Mutschler, habe man sich auch im laufenden Jahr 2015 engagiert, insgesamt stehen hier 12 000 Euro zur Verfügung. Daneben fördere der Verein von jeher auch die Sozialstation. 1500 Euro wurden 2014 für die Seniorenstube bereitgestellt. Die Gesamtsumme, mit der man die Station seit der Vereinsgründung unterstützt, beläuft sich auf 20 000 Euro.

Bedauerlicherweise, auch das erwähnte Mutschler, sei die Mitgliederzahl von anfänglich 500 Personen auf mittlerweile 276 gesunken. Ursache für den Schwund seien überwiegend Todesfälle. Mitgliederwerbung soll daher in kommender Zeit ein Schwerpunkt sein. Abschließend versicherte der Vorsitzende, man wolle sich auch künftig mit vollem Einsatz um das Wohl älterer Menschen kümmern.

Kassierer Josef Musler berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenstand. Dass er sein Amt korrekt geführt hat, bescheinigten Musler die Kassenprüfer Josef Pfister und Manfred Brenner. Die Entlastung führte der stellvertretende Bürgermeister Klaus Ritt herbei.

Die Wahlen verliefen problemlos: Friedemann Mutschler bleibt Vorsitzender, Erwin Fischl sein Stellvertreter. Ebenfalls im Amt bleiben Kassierer Josef Musler und Schriftführer Josef Schuler. Weiterhin wurden Berthold Dietrich, Hans-Georg Faigle, Angelika Pfister und Melanie Schülzle bestätigt.

Kraft Amtes gehören dem Gremium an: Bürgermeister Harry Ebert für die Stadt, Walter Knör als Vertreter des Gemeinderates, Maria Winter für die katholische Kirchengemeinde, Ursula Hipp für die evangelische Kirchengemeinde.

Nach den Wahlen bedankten sich die Leiterinnen der Pflegeheime, Margot Buck, Haus St. Georg, und Dina Kljuco, Haus Fehlatal, sowie Jakob Nadler von der Sozialstation für die Unterstützung.

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