Was Freundschaft tatsächlich bedeutet

Das Thema Freundschaft stand im Mittelpunkt des Pfarrfestes, das die katholische Gemeinde St. Fidelis am Sonntag feierte.

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Pfarrer Konrad Bueb fuhr mit den Kindern Karussell. Foto: Vera Bender

Pfarrer Konrad Bueb predigte im gut besuchten Familiengottesdienst über die Freundschaft im Allgemeinen und die Freundschaft mit Jesus im Besonderen. Dem zugrunde lag die Geschichte vom "freigebigen Baum" nach Shel Silverstein, die einige Kinder spielerisch untermalten.

Die Geschichte handelte von einem Jungen, der oft unter demselben Baum lag, auf ihn kletterte und in seinen Ästen schaukelte. Wie glücklich der Baum in dieser Zeit war, erläuterte Pfarrer Bueb. Nach und nach gab der Baum alles, was er hatte: Äpfel, Äste und den Stamm. Der junge Mann war inzwischen erwachsen geworden und konnte mit den Gaben des Baumes ein Haus und sogar ein Schiff bauen, auch wenn er infolge dessen weniger Zeit für seinen Freund aufbrachte. Doch Freundschaft ist ein Geben und ein Nehmen, man ist füreinander da, lernten die Gottesdienstbesucher.

"Jeder Baum braucht Wurzeln", verdeutlichte Bueb, denn sonst würde der Baum im Sturm umgeworfen. Genauso "brauchen wir Menschen den Glauben, der in Gott wurzelt", verdeutlichte der Priester.

Glauben und Freundschaft waren es schließlich auch, was die vielen Besucher des Pfarrfestes miteinander verband. Trotz des schlechten Wetters hatten unzählige Gemeindeglieder und andere Gäste den Weg ins Pfarrzentrum gefunden. Hatte die Stadtkapelle bereits den Gottesdienst musikalisch umrahmt, so spielte das Orchester zur Freude der Besucher auch noch zum Frühschoppen auf.

Im Saal drängten sich die gut gelaunten Menschen. Pfarrer Konrad Bueb lud nicht nur die Kinder zu einer Gratisfahrt auf dem Karussell ein, auch Erwachsene durften eine Runde drehen - mit dem Pfarrer gemeinsam, der damit viel Humor und Spontaneität bewies. Für Kurzweil sorgen außerdem die bewährten Mitstreiter. So lud die Sozialstation St. Franziskus dazu ein, den Blutzucker und den Blutdruck messen zu lassen. Das Kinder- und Jugendbüro bot Basteln und Kinderschminken an. Und bei Flohmarkt und Tombola konnte man so manche Rarität ergattern.

Etliche Helfer waren im Einsatz, um die Gäste mit Köstlichkeiten zu bewirten. Pünktlich zur Kaffeezeit erfreuten die Kinder des Kindergartens St. Fidelis die Festbesucher. Und tatsächlich erblickte man am Sonntag nur strahlende Gesichter. Spätestens in dieser harmonischen Gemeinschaft erkannte jeder, was Freundschaft tatsächlich bedeutet.

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