Waltraud Barth-Lafargue einstimmig bestätigt

Geheime Wahlen? Losentscheide? Nicht in Melchingen. Die Räte schenkten Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue einstimmig ihr Vertrauen.

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Der neue Melchinger Rat mit Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue (Mitte) und den Verabschiedeten Roland Heinrich (links vorn) und Tobias Schopp (rechts vorn).

Die Verabschiedung der beiden ausscheidenden Räte Tobias Schopp nach fünf und Roland Heinrich nach zehn Jahren Mitgliedschaft im Ortschaftsrat nahm Ortsvorsteherin Waltraud Barth-Lafargue am Mittwochabend zum Anlass, Bilanz über die vergangene Wahlperiode zu ziehen. "Wir haben in den vergangenen fünf Jahren meiner Meinung nach eine sehr engagierte und zukunftsweisende Arbeit geleistet und uns mit der Einrichtung der Zukunftswerkstatt die Weichen für die Zukunft von Melchingen und das Bürgerengagement gestellt", sagte die Rathauschefin. Dass man auf dem richtigen Weg sei, zeige der Erfolg beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Barth-Lafargue listete auf, was seit 2009 umgesetzt wurde, zeigte aber auch den Handlungsbedarf für die nächsten Jahre auf. Bei den beiden Ausscheidenden bedankte sie sich für die gute Zusammenarbeit.

Nachdem keine Hinderungsgründe festgestellt werden konnten, wurden die neu gewählten Ortschaftsräte verpflichtet.

Da sich die Amtsinhaberin erneut zur Wahl des Ortsvorstehers stellte, leitete Stellvertreter Horst Lamparth die Wahl. Per Handzeichen und einstimmig wurde Waltraud Barth-Lafargue unter Beifall der Zuschauer dem Gemeinderat wieder als Ortsvorsteherin vorgeschlagen. "Du bist ein Glücksfall für Melchingen", gratulierte Lamparth. "Dir gehört nicht ein Blumenstrauß, sondern eine Blumenwiese überreicht."

Waltraud Barth-Lafargue bedankte sich für das Vertrauen und sagte: "Ich fasse meine Aufgabe als Ortsvorsteherin durchaus als Herzensangelegenheit auf. Was gibt es Spannenderes und Motivierendes, als dem eigenen Lebensmittelpunkt, dem eigenen Zuhause, das mich seit meiner Geburt geprägt hat, eine gute Zukunft zu geben." Auch in Zukunft wolle sie Zuhörer, Moderator und Koordinator, genauso wie Ideengeber, Antreiber, Gestalter und Entscheider, aber auch Mahner und Brückenbauer sein. Als Ortsvorsteher-Stellvertreter wurden Horst Lamparth und Tobias Bahnmüller vorgeschlagen.

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