Vor allem Männer zeigen Interesse als Helfer für den Tafelladen

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    Mit etwas Glück könnte der Tafelladen in der Bahnhofsstraße 26 im Januar eröffnen. Foto: 
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    Christina Bummer. Foto: 
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15 Interessierte Burladinger Bürger besuchten am Mittwoch die Informationsveranstaltung der Caritas zum geplanten Burladinger Tafelladen. Das Geschäft, in dem bedürftige oder finanziell knapp gestellte Menschen verbilligte Lebensmittel einkaufen können, soll im kommenden Januar in der Bahnhofstraße 26 einmal wöchentlich seine Türen öffnen.

„Filiale“ der Hechinger Tafel

Man erinnert sich, Pfarrer Konrad Bueb und maßgeblich der CDU-Stadtrat sowie Vorsitzende der Antonie-­und-Apollonia-Scheu-Stiftung, Friedemann Mutschler, hatten den Stein nach mehreren Anläufen doch noch ins Rollen gebracht, der Caritasverband für das Dekanat Zollern mit Geschäftsführer Elmar Schubert an der Spitze erklärte sich dann bereit, die Tafel unter seine Trägerschaft zu nehmen. Bekanntlich betreibt die Caritas seit dem Jahr 2006 eine Tafel in der Hechinger Gutleuthausstraße 29. Das Burladinger Geschäft wäre dann eine Art Filiale.

Mit dem Informationstag wollte die Caritas Helfer werben, Männer und Frauen, die die Waren an den Öffnungstagen auslegen, verkaufen und was übrig bleibt wieder einpacken. Die zentrale Sammelstelle und das Lager befinden sich weiterhin in Hechingen – erklärten Christina Bummer und Franz Weck, die bei der Caritas mit der Organisation der Tafel betraut sind.

Die Resonanz sei erfreulich gewesen, sagte Franz Weck gegenüber der HZ. Der Caritas-Mitarbeiter hofft, dass zumindest ein Drittel der Zuhörer vom Mittwoch auf den Zug aufspringt und sich in das zu bildende Burladinger Team einreiht. Natürlich dürften es gerne auch mehr sein, fügt er hinzu.

In dem Zusammenhang weist Weck auf einen zweiten Informationstag am 8. November hin, bei dem sich weitere Interessierte melden können.

Die Öffnungstage sollen auf den Mittwoch fallen, 1,5 Stunden werden die Helfer jeweils beschäftigt sein, schätzt Weck aufgrund der Erfahrung in Hechingen. Wer wie oft arbeitet wird miteinander vereinbart und auf einem Dienstplan festgelegt. In Hechingen etwa gebe es Ehrenamtliche, die seien jede Woche im Laden und eben auch andere, die alle zwei drei Wochen helfen oder einspringen. Beides sei willkommen, so der Mann von der Caritas.

Aufgefallen ist ihm und Christina Bummer – beide betreuen den Hechinger Tafelladen von Anfang an –, dass es sich bei den Burladinger Interessenten ganz überwiegend um Männer handelt. In der Zollernstadt sei das Verhältnis der Helfer genau umgekehrt. Ein Teil der Ehrenamtlichen wird an einem Kurs über Lebensmittel, Hygiene und Richtlinien teilnehmen müssen, jedoch nicht alle. Was man sonst wissen muss, wird einmal im Jahr bei einem von der Caritas organisierten Treffen aller Tafelladenhelfer erklärt. Ein zweites jährliches Treffen dient dann vor allem der Geselligkeit und dem Erfahrungsaustausch.

Kunden, die im Burladinger Tafelladen einkaufen wollen, müssen eine Berechtigungskarte haben. Die erhalten sie – sofern sie Anspruch darauf haben – in den Caritas-Sprechstunden im Burladinger Bahnhofsgebäude, dienstags von 13.30 bis 15 Uhr und donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr.

Bedarf dürfte hoch sein

Bisher verfügen in Burladingen etwa 20 Bürger über eine solche Karte. Der Bedarf sei aber sicher viel höher, vermutet Weck. Nicht zuletzt gehen davon auch Pfarrer Bueb, Friedemann Mutschler und weitere Mitbürger aus, die sich in der Stadt sozial engagieren.

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