Vertrauen in Rudi Kanz

Rudi Kanz soll Gauselfinger Ortsvorsteher bleiben. Dafür votierte der neue Ortschaftsrat in seiner konstituierenden Sitzung. An einer Wiederwahl durch den Gemeinderat besteht kein Zweifel.

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Rudi Kanz (MItte) soll nach dem Willen des neuen Ortschaftsrates Ortsvorsteher von Gauselfingen bleiben. Neu im Gremium sind (in der vorderen Reihe) Bianca Renner, Cordula Schneider und Markus Späth.  Foto: 

Am Montagabend fand im Gauselfinger Rathaus die konstituierende Sitzung des neuen Ortschaftsrates statt. Ortsvorsteher Rudi Kanz eröffnete sie mit einem Rückblick auf die vergangene fünfjährige Wahlperiode. Unter anderem erinnerte er an die großartige Verabschiedung des langjährige Ortsvorstehers Konrad Debis. Ein weiterer Meilenstein war Kanz zufolge die Beschaffung eines neuen Feuerwehrautos, die nach zähem Ringen schließlich erreicht wurde.

Etwas ganz Besonderes nannte Kanz den in Gauselfingen angelegten Weinberg, der zwischenzeitlich schon Früchte trägt. Nach Kanz Lesart ist Gauselfingen dadurch "von der grauen Maus zum Weindorf" aufgestiegen.

Außerdem erinnerte Kanz daran, dass es gelungen ist, den Friedhof sowohl im alten Teil als auch im neuen Teil schön anzulegen. Damit sei ein Schandfleck in der Gemeinde beseitigt worden. Zudem erhielt die Leichenhalle einen barrierefreien Zugang. Der Kinderspielplatz wurde eingezäunt und wird mit Spielgeräten ausgestattet, die von Leuten des Forstamtes gefertigt werden.

Wichtig war Kanz zufolge auch die Sanierung der Bachbettmauern an der Fehla. Der neu angelegte Grüngutplatz werde sehr gut genutzt. Ein Wermutstropfen war die Schließung der Gauselfinger Grundschule. Zwischenzeitlich habe man sich damit abgefunden.

Ein Markstein für die Gauselfinger Infrastruktur war die Eröffnung des Postverteilzentrums, das der Gemeinde 32 neue Arbeitsplätze bescherte.

Ein Dauerthema in den vergangenen fünf Jahren war Kanz zufolge die schlechte Internet-Versorgung. Nach vielen Rückschlägen stehe Gauselfingen jetzt in den Startlöchern und warte nur noch darauf, dass die bereits gelegten Leerrohre mit dem Breitbandkabel gefüllt werden.

Am Ende seines Rückblickes sagte der Ortsvorsteher, er sei froh, an seinem Ratstisch sehr kompetente Leute sitzen zu haben.

Weiter ging es mit der Feststellung von Hinderungsgründen für die neugewählten Ortschaftsräte. Ergebnis: Alle designierten Räte können ihr Amt antreten.

Es folgte die Verabschiedung der ausscheidenden Ortschaftsräte: Liane Haug gehörte dem Ortschaftsrat seit 1994 an und war laut Rudi Kanz die ausgleichende Kraft im Gremium. Barbara Gerlach (seit 2004 dabei) und Hans Kemmler (seit 1994 im Rat) bezeichnete Kanz als sehr weltoffen. Freie Meinungsäußerung sei ihnen immer ein hohes Gut gewesen. Als kleines Dankeschön für ihre Tätigkeit überreichte ihnen Ortsvorsteher Rudi Kanz ein Weinpräsent.

Danach nahmen die neuen Ortschaftsräte Platz am Ratstisch. Dies sind Cordula Schneider, Bianca Renner und Markus Späth. Gemeinsam mit den wiedergewählten Ortschaftsräten wurden sie verpflichtet.

Die Ortsvorsteher-Vorschlagswahl brachte keine Überraschungen. Rudi Kanz wird dem Gemeinderat für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen. Anton Eisele wurde als erster Stellvertreter nominiert, Michael Eisele als zweiter Stellvertreter. Rudi Kanz bedankte sich für das Vertrauen, das ihm die Ortschaftsräte schenkten.

Schließlich ging es noch einmal mit dem Thema DSL weiter. Kanz berichtete, dass das Land ein neues Förderprogramm auflegen will. Gauselfingen sei bereit und wolle sofort "durchstarten", wenn das Programm stehe.

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