Urnenstelen für die Burladinger Friedhöfe Neue Bestattungsform ist beschlossene Sache

Jetzt ist es beschlossene Sache: Der Burladinger Friedhof bekommt nächstes Jahr Urnenstelen. 2017 sollen die Gottesäcker der Stadtteile folgen.

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Eine häufig nachgefragte Bestattungsform wird jetzt auch in Burladingen eingeführt: Urnenbestattung in Stelen. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, die Firma Kronimus zu beauftragen. 60 Urnenkammern wären hier für rund 58 500 Euro zu haben.

Den Ausschlag gab aber nicht der Preis, sondern die erwartete Qualität. Andere Gemeinden hätten mit den Stelenkörpern aus Edelsplittbeton beste Erfahrungen gemacht, sagte Hauptamtsleiter Michael Schäfer. Die Stelen wiesen auch nach mehr als 15 Jahren noch keine Verwitterungsschäden auf. außerdem spreche für das Kronimus-System die Sicherheit: Öffnen lassen sich die Stelen nur mit einem Spezialschlüssel. Der Verschluss ist von außen nicht sichtbar.

Nächstes Jahr sollen die ersten Stelen im neuen Teil des Burladinger Friedhofes unterhalb des großen Holzkreuzes aufgestellt werden. Beginnen will man mit vier Anordnungen für 40 Urnenkammern. In einem nächsten Schritt sollen dann 2017 die Friedhöfe der Stadtteile folgen.

So weit war man sich einig. Details blieben am Ratstisch aber noch umstritten. Daniel Deuringer plädierte für die Freien Wähler zunächst dafür, die Auftragsvergabe zu vertagen und zunächst die Ortschaftsräte anzuhören. Außerdem fanden er und Alexander Schülzle die vorgestellen Stelen-Entwürfe zu niedrig. "Das gibt eine Ablagefläche für Blumen", prophezeite Schülzle. Und genau das will man am Urnenstelenfeld nicht haben. Dörte Conradi (CDU) stellte zur Optik fest: "Wir wollen's auch nicht wie einen Marterpfahl aussehen lassen."

Bürgermeister Ebert ging diese Debatte zu sehr ins Detail. Er spöttelte: "Überall wird kolportiert, dass der Friedhof in Burladingen ein ganz spezielles Thema sei. Wenn wir das hier zelebrieren, wie soll das draußen anders ankommen?" Also einigte man sich auf den Anbieter Kronimus und dessen System. Den Rest könne die Friedhofskommission mit Vertretern aus den Ortschaften beraten.

Der Schlussappell gebührte Killers Ortsvorsteher Josef Pfister (CDU). Das Wichtigste sei ein komplett einheitliches System für die Gesamtstadt - "damit man wenigstens auf den Friedhöfen mal Gemeinsamkeiten sieht".

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