Top-10-Chef: "Marc Haile hat angefangen"

Dirk Bamberger, Chef der Balinger Diskothek Top 10, wehrt sich: Marc Haile sei selber schuld, dass er von Türstehern seines Hauses Prügel bezog.

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Top-10-Chef Dirk Bamberger wehrt sich gegen Marc Hailes Vorwürfe.  Foto: 

"Bei uns wird niemand grundlos zusammengeschlagen": Mit dieser Botschaft wandte sich Dirk Bamberger am Donnerstag an die HZ. Der Chef der Balinger Diskothek Top 10 reagiert damit auf die in dieser Woche öffentlich gewordene Anzeige des Gauselfinger "Biggest Loser"-Siegers Marc Haile gegen drei Security-Leute des Tanz- und Partylokals.

Wie berichtet, ermittelt die Polizei gegen drei Männer im Alter von 30, 31 und 32 Jahren, die dem 19-jährigen Schüler von der Alb Schläge und Tritte am ganzen Körper verpasst haben sollen. Die Hechinger Staatsanwaltschaft prüft dem Vernehmen nach eine Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung.

"Das muss nichts heißen", meint Dirk Bamberger. Der Top-10-Chef hat nach eigenen Worten Zeugen, die eine ganz andere Version des Vorfalls schildern. Bambergers Rückschluss: "Schuld ist der Angreifer. Und das war Marc Haile."

Begonnen habe der Konflikt damit, dass Haile bei den Security-Leuten unter Verdacht stand, Drogen bei sich zu haben. Der 19-Jährige sei gesehen worden, wie er "auf der Toilette Tütchen ausgetauscht" habe. Der angebliche Drogenbesitz sei Haile allerdings nicht nachzuweisen gewesen - woraufhin dieser auf unverschämte Weise aufgetrumpft habe. Der Schüler habe einen türkischen Mitarbeiter der Disco, der Gläser einsammelte, übelst beschimpft und beleidigt. Der Türke habe daraufhin die Security gerufen, die Haile gebeten habe, das Haus zu verlassen. "Es war auch schon kurz vor halb fünf Uhr nachts."

Haile habe daraufhin "rumgepöbelt und einen Türsteher angegriffen". Diesem seien dann Kollegen zu Hilfe geeilt, schließlich habe es sich bei dem Angreifer um einen "riesigen Typ" gehandelt. "Dass es dann nicht gut ausgeht, kann sich ja jeder denken", sagt Bamberger.

Der Top-10-Chef will sich nicht anmaßen vorauszusagen, wie ein möglicher Gerichtsprozess gegen seine Angestellten ausgeht. Fest steht für ihn aber: "Grundlos geschieht nichts."

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