Tafel am Dorfeingang von Killer fehlt mal wieder

Das Ortschild von Killer wurde offensichtlich mal wieder geklaut. Sammler oder sonstige scheinen eine kindische Freude an dem Namen zu haben.

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In Ermangelung des gestohlenen Ortsschildes hängt eine 50-Kilometer-Geschwindigkeitsbegrenzung am Dorfeingang von Killer.  Foto: 

Da fehlt doch was? Wieder einmal wurde eine der Ortseingangstafeln von Killer geklaut. Die Geschichte dahinter braucht nicht erzählt zu werden, etwa, wie oft das schon passiert ist – etliche Male. Von wem – wohl von durchgeknallten Sammlern oder Dealern, die sie nach Amerika verhökern. Ebenso hinlänglich bekannt ist, dass es praktisch keinen Schutz gegen die Räuber gibt, zumindest bislang kein solcher ersonnen wurde. Nicht zuletzt muss aus rechtlichen Gründen regelmäßig, wenn eine Ortstafel gestohlen wurde, ersatzweise ein 50-Kilometer-Begrenzungsschild aufgehängt werden. Und zu guter Letzt ist es sehr teuer, die Schilder zu ersetzen.

Das alles hat schon allzu oft in der HZ gestanden, ebenso, dass der Ortsname Killer nichts mit „Mörder“ oder „mordsmäßig“ zu tun hat, sondern auf Kilwil zurückgeht: Kirchweiler.

Aber vielleicht wäre es fairnesshalber an der Zeit, die Täter einmal zu warnen. Wissen sie denn nicht, dass schon seit 1742 ein Fluch auf den Ortstafeln liegt? Simson Schmierson, der aus dem Geblüte der Schildermacher, hat ihn 1743 auf dem Totenbett ausgesprochen, bevor er noch 25 Jahre lebte. Seither werden die Killermer Schilderstehler bis ins 3. Familienglied heimgesucht. Prominentestes Beispiel: die Wüste von Utah, einst eine volkreiche, blühende Lanschaft, das Synonym für Gartenbau schlechthin – bis Carolina Clauer, eine mormonische Touristin eigenhändig 1742 auf einer Europatournee eines der Schilder der Killertalgemeinde abschraubte. Ab da ging’s bergab. Das glauben Sie nicht? Na, dann sehen Sie sich die Wüste von Utah mal an!

Und fest steht auch: Das Killermer Ortsschild fehlt mal wieder!

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