Szenen wie in Bethlehem

Der Starzelner Weihnachtsmarkt wartete mit einigen Neuerungen auf und erfreute sich großer Resonanz. Rund ums Rathaus war viel geboten.

|
Nicht nach Bethlehem, sondern nach Starzeln zogen Josef und Maria mit dem Esel.  Foto: 

Der Burladinger Teilort Starzeln hatte es nicht nur geschafft, dass der Weihnachtsmarkt eine Fortsetzung findet, sondern dass er regelrecht aufgewertet wird. Traditionell wird in Starzeln am Samstag vor dem dritten Advent ein kleiner Weihnachtsmarkt am Rathaus eröffnet. Und auch dieses Jahr fanden sich wieder genügend Teilnehmer - überwiegend örtliche Vereine sowie einige Privatleute.

Kein Wunder, dass man am Samstag auch viele Besucher aus Burladingen traf, wo dieses Jahr schon zum zweiten Mal in Folge kein Markt zustande kam, weil es an Teilnehmern fehlt. Die schönen Holzbuden aus Burladingen fanden dafür in Starzeln Verwendung. Die zauberten ein besonders Flair. Und auch sonst hatten sich die Starzelner viel einfallen lassen. Im warmen Rathaus gab es eine Bastelstube für Kinder, die gerne angenommen wurde. Auch das traditionelle Café im Saal erfreute sich großen Zulaufs.

Obwohl man am Samstag mit dem Wetter wirklich Glück hatte. Es war trocken und für die Jahreszeit zu warm. Dennoch schmeckten Glühwein und Co. sowie die obligatorische Rote Wurst. Doch auch bei Speisen und Getränken fand eine gute Koordination statt. Statt mehrfach das Gleiche anzubieten, sorgte man für eine große Auswahl. Viele Stände mit Kunsthandwerk, Selbstgemachtem und Selbstgebasteltem rundeten das interessante Angebot ab.

Weihnachtsmusik wurde gespielt oder kam vom Band, Märchen wurden vorgelesen, Kinder führten einen Tanz auf und der Nikolaus besuchte den Markt.

Überhaupt war der Besucheransturm am Nachmittag sehr groß. Schließlich führte Josef den Esel, auf dem seine schwangere Gattin Maria saß, nach Bethlehem - also nach Starzeln. Währenddessen las Ortsvorsteher Berthold Krieg die Weihnachtsgeschichte über Lautsprecheranlage vor. Es war kein Durchkommen mehr. Auch nicht für die Schäferin mit ihren Schafen, welche zur lebendigen Krippe strömten, um als Erste von der Geburt Jesu zu erfahren.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ermittlungen im Drogenmilieu: Ein Kaltstart von 0 auf 100

Kripo-Beamte sagen am vierten Verhandlungstag über Vernehmungen der Angeklagten aus. Verteidiger legt Widerspruch gegen Verwertung ein. weiter lesen