Starzelner Ortschaftsrat auf "Baustellenrundgang" durchs Dorf

Der Starzelner Ortschaftsrat traf sich zu einem Rundgang, um die "Baustellen" des Dorfes zu besichtigen. Es gäbe viel zu tun im Haushaltsjahr 2017.

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  • Was für ein Ausblick vom Starzelner Friedhof übers Killertal. Die sich dort dauerhaft aufhalten, haben nichts mehr davon, Besucher aber schon. Fotos: Matthias Badura 1/4
    Was für ein Ausblick vom Starzelner Friedhof übers Killertal. Die sich dort dauerhaft aufhalten, haben nichts mehr davon, Besucher aber schon. Fotos: Matthias Badura Foto: 
  • Das hölzerne Bachgeländer ist hinüber. 2/4
    Das hölzerne Bachgeländer ist hinüber. Foto: 
  • Auch hinüber: der Aufgang zum Friedhof. 3/4
    Auch hinüber: der Aufgang zum Friedhof. Foto: 
  • Der Dorfplatz soll neu gestaltet werden. 4/4
    Der Dorfplatz soll neu gestaltet werden. Foto: 
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Die Sanierung der B 32 von der Neuen Straße, Starzeln, bis zur Hausener Ortseinfahrt ist vom Regierungspräsidium für 2017 fest eingeplant. Man erinnert sich, sie sollte schon in diesem Jahr beginnen, doch die Mittel wurden für die Sanierung der Wasserleitungen in der Blumenstetter Straße in Burladingen umgewidmet und die Starzelner Maßnahme zurückgestellt. Warum eigentlich - so fragen und ärgeren sich nicht nur die Starzelner. Es wäre doch geschickter gewesen, die Maßnahme mit der soeben zu Ende gehenden B-32-Sanierung in Killer zu verbinden. In einem Aufwasch wäre alles erledigt gewesen, man hätte nur einmal eine Vollsperrung im Killertal durchleiden müssen, statt jetzt zweimal.

Ein Verdacht keimte am Dienstag unter den Starzelner Räten auf. Womöglich haben die Planer kalte Füße bekommen, als sie den Zustand der Unterführung an der Johannikirche näher in Augenschein nahmen. Das Bauwerk aus den frühen 60er-Jahren ist hinüber, die Sanierung dürfte in die Millionenhöhe gehen. Bei einem Vor-Ort-Termin, so erzählte, Ortsvorsteher Berthold Krieg, hätten sich Behördenvertreter bereits gestritten, in wessen Zuständigkeit die Brücke gehört, wer für sie zahlen darf. Der Bund oder die Stadt? "Haben" wollte sie keiner, grinste Krieg, die Fragen sei offen geblieben.

Eindeutiger dagegen die Frage, wem der Farrenstall gehört. Noch immer der Gemeinde, antwortete Krieg auf eine entsprechende Erkundigung eines seiner Räte. Der Interessent - die HZ berichtete - sei aber weiterhin kaufwillig, der Vertrag werde derzeit abgefasst.

Auf dem Friedhof angekommen, war man sich schnell einig, in welchen Teilen und wie der Gottesacker neu gegliedert werden sollte. Auf der zweitobersten Etage sollen künftig Rasengräber zu finden sein, auf dem Feld darunter Urnengräber. Hierfür wären Mittel von der Stadt zu beantragten.

Die 1996 umgebaute und erneuerte Friedhofstreppe im unteren Bereich des Gottesackers ist inzwischen ebenfalls marode. Das betrifft die Pflasterung, vor allem aber die Stufen, die teils schon in die Brüche gegangen sind. Diese Sanierung soll ihrerseits in der Wunschliste für den Haushalt 2017 Eingang finden. Desgleichen die Erneuerung des Bachgeländers am Schwarzen Brunnen beziehungsweise an der Starzel. Das morsche Holz soll durch Metall ersetzt werden. Außerdem würde man gerne den Platz um die Dorflinde neu gestalten, die Fläche begradigen, ein, zwei Stufen anlegen, damit dort eine Art Podium entsteht, das man bei Festen nutzen kann.

Auch eine der Brücken über den Schmalenbach, die zu Privatgründstücken führen, nahm man in Augenschein. Die Anwohner hatten gefordert, sie zu erneuern, das Holz sei ebenfalls marode. Wie es um den Zustand steht, will Berthold Krieg vom Bauamt der Stadt nochmals genau prüfen lassen. Klar ist, die Eichenbalken der Brücke auszutauschen, ist verhältnismäßig teuer. Mit Kosten von 10 000 Euro muss man rechnen.

Zusammengefasst und nummeriert werden sollen diese und weitere Vorhaben in einer kommenden Sitzung. Wenn Bürgern dazu noch etwas einfallen sollte, können sie sich jetzt auch schriftlich äußern. Seit Neuestem hängt ein "Kummerbriefkasten" mit Vordrucken am Starzelner Rathaus. Eine Unterschrift unter Hinweise oder Klagen ist nicht zwingend notwendig.

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