So modern wird die Hörschwager Schießanlage

Der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Wilhelm Röhm sprach am Sonntag im Hörschwager Schützenhaus - und besichtigte den Bau der neuen Schießanlage.

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  • Die Macher des Hörschwager Schützenvereins zeigten dem Abgeordneten Karl-Wilhelm Röhm (2. v. r.) die Baustelle für die neue Schießanlage. Privatfoto 1/2
    Die Macher des Hörschwager Schützenvereins zeigten dem Abgeordneten Karl-Wilhelm Röhm (2. v. r.) die Baustelle für die neue Schießanlage. Privatfoto
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Der Hörschwager Schützenvereinschef Stephan Locher und Bauleiter Helmut Heinzelmann erläuterten der Gruppe um den CDU-Abgeordneten Karl-Wilhelm Röhm und CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Frank Schroft die bisher erfolgten Arbeiten. Die Mitglieder haben rund tausend Kubikmeter Erde bewegt und über 1200 Stunden gearbeitet. Insgesamt, so hieß es, investiere der Schützenverein rund 60000 Euro. Herzstück des Umbaus sei eine der modernsten computergesteuerten Anlagen für Gewehr- und Kurzwaffendisziplinen. In dieser Region nicht oft zu sehen, ergänzte Stephan Locher nicht ohne Stolz am Schluss des Rundgangs.

Rund 30 interessierte Besucher hatte Schroft zuvor zum politischen Frühschoppen des CDU-Stadtverbandes Burladingen begrüßt. Karl-Wilhelm Röhm, der die Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz im Wahlkampf unterstützt, stellte in einführenden Worten dar, dass es bei der Bundestagwahl am kommenden Sonntag um "die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit von Angela Merkel und ihrer schwarz-gelben Regierung" gehe. Deutschland stehe wirtschaftlich so gut wie nie zuvor da.

Hart attackierte der CDU-Politiker die Grünen. Von der Politik des "Gehörtwerdens" sei nicht viel übrig geblieben, meinte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag. Dies zeige sich bei den Diskussionen um den Nationalpark, aber auch bei Stuttgart 21, wo der grüne Bundesvorsitzende Cem Özdemir, der in Stuttgart kandidiere, aus wahltaktischen Gründen wieder Fragezeichen hinter Stuttgart 21 setze. Und dies, obwohl Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach dem klaren Votum beim Volksentscheid für S 21 versichert habe, dieses Votum zu akzeptieren.

Als unverständlich bezeichnete Röhm auch die aktuelle Haltung der SPD, die sich zunehmend von ihren guten Leistungen aus vergangenen Regierungszeiten distanziere. In allen Bereichen, so Röhm, werde sich der Staat in Zukunft darauf konzentrieren müssen, zu allererst den Kranken, Schwachen und Alten zu helfen, sei es in der Kranken- und Pflegeversicherung als auch im Rentenbereich.

In der Diskussion nahm der Unionspolitiker Stellung zur Pkw-Maut, zur ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sowie zu den weiteren Entwicklungen auf dem Energiesektor. Angesprochen auf die Diskussionen um das Landesgestüt Marbach zeigte sich der in Marbach aufgewachsene Röhm sicher, dass die Landesregierung ihre Privatisierungspläne in die Schublade gelegt hätten: "Das älteste deutsche Staatsgestüt ist ein Kulturgut und Erholungsort für tausende Besucher im Jahr - und so soll es auch bleiben."

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