Schnelles Netz in Gauselfingen: Vertrag mit Betreiber steht

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Der Vertrag mit dem Betreiber NetCom BW GmbH wird am kommenden Dienstag im Landratsamt in Balingen unterzeichnet. Neben Gauselfingen profitieren davon auch das „Industriegebiet Nord“ in Bisingen und die Gewerbegebiete in Dotternhausen und Dormettingen.   Foto: 

Das Thema DSL hatte erst vor kurzem den Ortschaftsrat Gauselfingen beschäftigt. Viel durfte Ortsvorsteher Rudi Kanz in der Sitzung vor einer Woche nicht verraten, nur dass Gauselfingen unter den priorisierten Projekten sei, und es einen potentiellen Anbieter gebe, mit dem im Landrats­amt verhandelt werde.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: „Der Breitbandausbau im Zollernalbkreis kommt einen großen Schritt voran“, teilt das Landratsamt in einer Pressemitteilung mit. Der interkommunale Verbund Komm.Pakt.Net verpachtet einen Teil des kommunalen Glasfasernetzes an die NetCom BW GmbH. Unter den ausgeschriebenen Gebieten ist auch der Burladinger Ortsteil Gauselfingen. Weitere Gebiete sind das „Industriegebiet Nord“ in Bisingen sowie die Gewerbegebiete in Dormettingen und Dotternhausen. Der Netzbetreibervertrag zwischen Komm.Pakt.Net und NetCom BW wird am kommenden Dienstag, 26. September, im Sitzungssaal des Landratsamtes in Balingen im Beisein von Landrat Günther-Martin Pauli und Vertretern der Gemeinden offiziell unterzeichnet.

Langer Kampf um schnelles Netz

Vier Jahre oder gar länger schlug sich Gauselfingen mit dem Problem herum, den schnellen Datenfluss ins Dorf zu leiten. Noch vor der Sommerpause hatte der Burladinger Gemeinderat drei Maßnahmen bewilligt, die nicht im laufenden Haushalt vorgesehen waren, um den Breitbandausbau voranzubringen. Der Stadt wurde empfohlen, zwei Glasfaserkabel, die zwischen Onstmettingen und Hermannsdorf verlaufen, dauerhaft anzumieten – Besitzer dieser Kabel sind die Albstadtwerke –  und auf derselben Strecke noch ein eigenes Glasfaserkabel in die vorhandenen Rohre einzuziehen. Zudem wurde empfohlen, in Gauselfingen selbst noch Glasfaserkabel zu verlegen und Multifunktionsgehäuse aufzustellen sowie Stromanschlüsse einzurichten, um die Versorgung bis in die Kabelverteiler zu gewährleisten. In dem Zusammenhang wurde vor der Sommerpause im Gemeinderat außerdem angeregt, ein weiteres Leerrohr für die geplante Backbone-Trasse von Killer bis Gauselfingen verlegen zu lassen.

Tausend Euro hat die Stadt Burladingen investiert, um das schnelle Internet auch in Gauselfingen realisieren zu können. Nun wurde ein Betreiber gefunden.

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