Ringingen als Bioenergiedorf?

Ringingen könnte den Weg zum Bioenergiedorf einschlagen. Am kommenden Montag, 2. Dezember, gibt es einen Informationsabend über den möglichen Aufbau eines Nahwärmenetzes in Ringingen.

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Mit der Abwärme der Ringinger Biogasanlagen (hier die Anlage von Karl-Josef Dorn) könnte ein Nahwärmenetz gespeist werden. Archivfoto

Ortsvorsteher Dieter Arnold hat für den kommenden Montag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr in der Ringinger Festhalle eine Informationsveranstaltung zu einer möglichen Nahwärmeversorgung von Ringingen anberaumt. Als Referenten hat er Jörg Dürr-Pucher von der Clean Energy GmbH gewonnen. Dürr-Pucher will Perspektiven aufzeigen, wie von den beiden bestehenden Ringinger Biogasanlagen aus ein Nahwärmenetz aufgebaut werden könnte. Und er möchte aufzeigen welche Lösungsmöglichkeiten die so genannten Bioenergiedörfer bieten, wie sie in den vergangenen Jahren in vielen Kommunen in Baden-Württemberg entstanden sind, in der näheren Umgebung zum Beispiel in Grosselfingen und in Bittelbronn.

An diesem Abend soll dargelegt werden, welche Vorteile ein solches Nahwärmenetz für die Bürgerinnen und Bürger von Ringingen hat, und es soll diskutiert werden, ob der Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes in Ringingen möglich ist.

Der Referent will Varianten von Betreibermodellen vorstellen und näher auf die Gründung einer Energie-Genossenschaft eingehen.

Das Programm des Abends sieht vor, dass Ortsvorsteher Dieter Arnold die Begrüßung übernimmt, bevor die Ringinger Betreiber Michael Dieter und Karl-Josef Dorn über Biogasanlagen als Wärme(ab)lieferanten sprechen. Über die Themen "Bioenergiedörfer als Lösungsalternative im ländlichen Raum", Bioenergie für Ringingen und "Die Energie-Genossenschaft als Erfolgsmodell für Bürgerbeteilung" spricht dann Jörg Dürr-Pucher von der Clean Energy GmbH.

Es folgt eine Diskussion mit den Bürgern mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Ausdrücklich betont Dieter Arnold, dass es sich um eine "unverbindliche Informationsveranstaltung" handle.

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