Radiator brennt im Schulzentrum

Feuer im Burladinger Schulzentrum! Keine Übung, kein Schülerulk – es brannte am Donnerstag wirklich im Gebäude von Realschule und Progymnasium. Die Feuerwehr brachte die Flammen sofort unter Kontrolle.

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„Hurra, hurra, die Schule brennt. . .“ – am Donnerstagnachmittag konnte man bereits wieder scherzen und Witzchen machen. Als es morgens jedoch hieß: „Feuer in der Burladinger Realschule“, ist manchem das Entsetzen in die Glieder gefahren. Nicht indessen den Männern der Feuerwehr.

Die Burladinger Kernstadtwehr und die Abteilung Ringingen waren mit vier Fahrzeugen – darunter die Drehleiter – so zügig vor Ort und handelten so besonnen, dass sie anschließend ein dickes Lob von Kreisbrandmeister Stefan Hermann erhielten. Der war ebenfalls herbeigeeilt, um bei dieser möglichen Katastrophe nötigenfalls eingreifen zu können.

Tatsächlich verlief die Sache glimpflich ab – hätte aber auch schlimm enden können: Ein Elektroradiator war in der Bücherei der Realschule und des Progymnasiums in Brand geraten. Man erinnert sich: Just vor Jahresfrist hatte in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustatt der Brand eines – allerdings mit Gas betriebenen – Heizofens 14 Menschen das Leben gekostet.

Als am Donnerstag kurz nach 11 Uhr die ersten Atemschutzträger in der Schulbücherei eintrafen, stand der Rauch schon so dicht, dass die Ursache zunächst gar nicht auszumachen war. Als der Brandherd dann gefunden war, war das Feuer schnell unter Kontrolle.

Weil er die Lage erkannte – und weil die Bücherei abseits der Schulräume in der ehemaligen Hausmeisterwohnung liegt – hatte sich Einsatzleiter Martin Hofmeier schnell dafür entschieden, das Gebäude nicht evakuieren zu lassen. Es wäre möglicherweise nur ein unnötige Panik entstanden. Die Klasse, die im Zimmer direkt über der Brandstelle gerade ihren Lehrstoff behandelte, ließ Hofmeier allerdings umziehen. Anschließend war es nur noch notwendig, kräftig zu lüften.

Außer 32 Feuerwehrleuten aus beiden Abteilungen waren Polizei und sechs Ringinger Rotkreuzkräfte unter der Leitung von Frank Löffler im Einsatz. Weil keine Verletzten zu versorgen waren, konnten die DRK-Helfer das Schulgelände schnell wieder verlassen.

Insgesamt war es eine beeindruckende Darstellung von der Stoßkraft der Burladinger Rettungskräfte – meinte Hauptamtsleiter Michael Schäfer, der gleichfalls anwesend war und sich von der Unversehrtheit des städtischen Gebäudes überzeugte.

Auf den weiteren Unterrichtsbetrieb hatte und hat das Feuer – anders als jüngst beim großen Schulbrand in Mosbach – keine Auswirkungen.

Aus welcher Ursache der Radiator Feuer gefangen hat, wusste die Polizei am Donnerstagnachmittag noch nicht zu sagen. Kriminaltechniker seien dabei, die Entstehung des Brandes aufzuklären. Auch die Hechinger Staatsanwaltschaft hat sich des Falles angenommen.

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