Polizei ist zuversichtlich, Nazis zu ermitteln

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Etliche Herrschaften aus der rechtsextremen Szene haben in den vergangenen Wochen einen Hausbesuch vom Staatsschutz bekommen. Die Ermittlungsgruppe "Farbe" der Kriminalpolizei ist immer noch auf der Suche nach den Neonazis, die in der Nacht zum 28. April das Kino, den Polizeiposten und das Rathaus in Burladingen mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen und -Parolen besprüht haben.

Von handfesten Ergebnissen oder gar von Festnahmen kann Michael Aschenbrenner, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Tuttlingen, zwar nicht berichten. Auf Anfrage der HZ zeigte er sich gestern allerdings "zuversichtlich, die Täter ermitteln zu können". Die Ermittlungsgruppe habe bereits "zahlreiche Personen überprüft" und sei in enger Absprache mit der Hechinger Staatsanwaltschaft dabei, weitere Ermittlungsansätze zu verfolgen.

Die Sprühattacke auf das Kino Alb-Lichtspiele, das kurz zuvor die kritische Dokumentation "Blut muss fließen" über die gegenwärtige Rechtsrockszene gezeigt hatte, hatte überregional für Schlagzeilen gesorgt und in Burladingen eine beispiellose Solidaritätsaktion mit den Kinobesitzern ausgelöst.

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