Sängertreffen: Neben der Erfahrung steht die Hoffnung auf der Bühne

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Die „Klangfarben“ sangen sich beim Killertaltreffen einmal mehr in die Herzen der Zuhörer – darunter auch in die der anderen Vereine. Denn die „Klangfarben“ verkörpern die Hoffnung auf ein Weiterleben des Chorgesangs.  Foto: 

Mit einem imposanten Bild eröffnete das Jubiläumstreffen der Killertal-Chöre im Hausener Nikolausheim. Gauchormeister Wilhelm Schuler übernahm den Taktstock und präsentierte mit allen teilnehmenden Chören „Klänge der Welt“. Natürlich war die Vielzahl der Sängerinnen und Sänger auf der Bühne nicht nur ein Augen-, sondern vor allem auch ein Ohrenschmaus. Musikalisch unterstützt wurden sie an dem Tag vom Bläserensemble „Wonderbrass“.

Hans Gosolitsch – Vorsitzender des Gemischten Chores Starzeln, der das Treffen ausgerichtet hatte – begrüßte die Gäste aus nah und fern, darunter die Vertreter des Chorverbandspräsidiums: Erwin Staiger, Ute Wannenmacher, Hans Schaudt und Dieter Dürrschnabel, sowie den Starzelner Ortsvorsteher Berthold Krieg.

Jeder Chor blickte vor seinem  Auftritt kurz auf seine Geschichte zurück. Eine Bildergalerie im Foyer war darüber hinaus die Geschichte der Killertaltreffen anschaulich dargestellt, erklärt und bebildert.

Als Gastgeber war es an den Starzelnern, die Reihe der Beiträge zu beginnen. Unter der Leitung von Wilhelm Schuler, begleitet am Klavier von Leonie Schuler, brachten sie „Lieder sind die besten Freunde“, „Die Rose“ und „Über’n See“ dar.

Der Männergesangverein „Harmonie“ Killer unter Dirigent Oliver Simmendinger präsentierte sich mit „Mit 66 Jahren“, „Hans bleib‘ da“ und „Viva la compagneia“.

Was vielleicht ganz am Anfang noch belächelt wurde, erwies sich nach der Gründung schnell als Glücksgriff. Der Frauenchor „Klangfarben“ unter der Leitung von Leonie Schuler hat sich inzwischen in der Chorlandschaft etabliert und macht seinem Dachverein, der „Harmonie“ Killer alle Ehre. Die „Klangfarben“ sind die Hoffnungsträger nicht nur der „Harmonie“, denn sie bezeugen, dass man auch junge Menschen für den Gesang begeistern kann.

Im Nikolausheim präsentierten die Frauen eine Reise durch die Geschichte des Pop – was schön mit den „gesetzteren“ Melodien der anderen Teilnehmer korrespondierte. Die Männer der „Eintracht“ Jungingen mit Dirigent Andreas Nam an der Spitze bestätigten hernach, dass man auch mit nur zehn Stimmen auf der Bühne noch glänzen kann. Geschickt ausgewählte Literatur und große Erfahrung machen die fehlende Menge wett.

Nachdem das Bläserensemble „Wonderbrass“ die Gäste mit verschiedenen Melodien unterhalten hatte, betrat Alfred Schäfer – er dirigierte 50 Jahre die „Harmonie“ Killer – mit dem Kirchenchor Jungingen die Bühne. Mit kirchlichen, aber auch weltlichen Gesängen machte der Chor seinem Dirigenten alle Ehre.

Als letzter Verein des Reigens nahm die Chorgemeinschaft Bitz-Hausen Aufstellung. Auch sie entlockte dem Publikum großen Applaus. Die Freude am Gesang ist bei dem versierten Ensemble stets von Anfang an zu spüren. Schnell war die Zeit vergangen. Im Zusammenklang mit „Wonderbrass“ und dem Abschiedslied „Als Freunde kamen wir“ schloss dieses Killertaltreffen – mit der großen Vorfreude auf das kommende im nächsten Jahr.

Mal hat das Treffen der Sängerschaften des Killertales seit seinem Bestehen stattgefunden. Neben der Tradition geht es vor allem darum, die Freundschaft zu pflegen.

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