Motivierte Mamas machen's möglich

Auf großes Interesse stieß am Sonntagnachmittag die Einweihung des neuen Jugendraums im Rathaus in Starzeln. Bastel- und Spielangebote wurden gerne genutzt, die Räume eingehend besichtigt.

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Sibylle Krieg erläuterte bei der Einweihung des neuen Starzelner Jugendraums dessen Vorgeschichte sowie die Angebote, die darin gemacht werden.  Foto: 

Alt und Jung strömten am Sonntag ins Starzelner Rathaus, in dem der Jugendraum sowie der Sitzungssaal liebevoll mit Angeboten für Kinder und Jugendliche hergerichtet waren. Im Saal gab es zudem Kaffee und Kuchen.

Bei einem Gläschen Sekt und Häppchen erläuterte Sibylle Krieg die Entstehung des Jugendraums, der im Anschluss eingeweiht wurde. Schon seit längerem habe es, auch schon im früheren Ortschaftsrat, Bestrebungen gegeben, wieder einen Jugendtreff ins Leben zu rufen. Vor einigen Monaten gab das Gremium dann grünes Licht. Der ehemalige Vereinsraum im ersten Stock wurde ausgeräumt, denn die Utensilien der Starzelner Gruppierungen konnten gut auch anderswo gelagert werden. Anschließend hat man die Wände frisch gestrichen.

Zu einer Sitzung des Ortschaftsrates kamen dann auch viele Jugendliche, um mehr zum Jugendraum zu erfahren. Letztlich wollte aber keiner von ihnen Verantwortung übernehmen. Schon drohte das Unternehmen zu scheitern. Da mobilisierte die Gattin des Ortsvorstehers die Mütter, die auch schon beim Kinderturnen der Sportfreunde Starzeln aktiv sind, und übernahm die Regie. Innerhalb kürzester Zeit war das dem Ortschaftsrat vorgestellte Konzept umgesetzt. Und am kommenden Freitag, 30. Oktober öffnet der "Starzel(n)-Treff" erstmals mit einer Halloween-Party für Sechs- bis 16-Jährige.

Für die Älteren wolle man weder eine "Animation" anbieten noch sie überwachen, sagte Sibylle Krieg. Im Jugendraum können sie chillen, Dart, Billard oder Tischkicker spielen.

Außerdem sind in der von Josef Musler gespendeten Schrankwand die kleine Bibliothek und zahlreiche Gesellschaftsspiele untergebracht. Das gemütliche Sofa wurde von Thomas Schall gesponsert. Holz für die kleine "Holzwerkstatt" gab es von Alexander Unmuth und Benjamin Kästle. Die Gardinen sind eine Spende der Firma Trend. Gemütlicher könnte der Jugendraum kaum eingerichtet sein.

Darüber hinaus wird der Sitzungsraum jeden Freitagmittag zweckentfremdet. Hier darf man dann mit Säge und Pinsel kreativ sein. Für die angeschaffte Hobelbank und die Dekupiersäge sowie sonstige Werkzeuge hoffen die Starzelner auf finanzielle Förderung aus der Sparkassenstiftung.

Sibylle Krieg machte klar, dass man keinerlei Unkosten- oder Monatsbeiträge von den Kindern und Jugendlichen verlange. Schließlich arbeiten die sechs Frauen Swetlana Eck, Katja Hennig, Katrin Grieswald, Andrea Freudenmann, Carola Haas und Sibylle Krieg absolut ehrenamtlich. Sie wechseln sich freitags bei der Betreuung der jüngeren Kinder ab - und richten den Sitzungsraum später wieder so her, als ob ihn nie Kinder in Beschlag genommen hätten.

Auch Ortsvorsteher Berthold Krieg zeigte sich vom Interesse aus der Bürgerschaft und aus dem Ortschaftsrat begeistert. Sein Dank galt den Müttern. "Das war mal eine Rumpelkammer, und jetzt ist so etwas Tolles daraus geworden", waren seine Worte zum Jugendraum. Bleibt zu hoffen, dass das Angebot auch gut angenommen wird.

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