Mehr Vereine aus den Ortsteilen erwünscht

"In zwei Jahren machen wir wieder so ein Riesenfest", versprach Wolfgang Schroft, der Vorsitzende der Sommerfarben GbR, noch am Sonntagabend.

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Veranstalter und Gäste waren am Wochenende mehr als zufrieden. Die Burladinger Sommerfarben 2013 haben alle Rekorde gebrochen. Seit 2006 wird dieses große Stadtfest veranstaltet, normalerweise im zweijährigen Rhythmus, doch bis 2011 musste man drei Jahre warten.

Und dann fiel das Fest 2011 fast ins Wasser. Kälte und Regen machten den Organisatoren zu schaffen und ließen die Umsätze einbrechen. Dafür wurde das neunköpfige Organisationsteam um "Mister Sommerfarben", Wolfgang Schroft, dieses Jahr mit Traumwetter entschädigt. Bei den vierten Sommerfarben habe man aber auch erstmals ein riesiges Zeltdach gehabt, welches die Bühne über der Fehla mit einschloss und gleichzeitig zur Süd-West-Seite einen Windschutz bot, so Schroft gegenüber der HZ.

Im Jahr 2006 hatte man mit einem übergroßen Fallschirm als Sonnenschutz begonnen, eine Bedachung aus dem Europa-Park setzte man 2008 ein, in 2011 stellte man ein Zelt, welches die Bühne nicht mit einschloss und nun hat man den Wetterschutz weiter optimiert. "Wir haben uns durch ständige Analysen stetig weiterentwickelt", erläuterte der Vorsitzende. Er lobte vor allem das harmonische Miteinander der über 500 Helfer aus 18 Vereinen. Mit ihm arbeiten zudem neun Hauptorganisatoren im Team, welches dieses Event überhaupt erst möglich machen.

Die Rekordumsätze von 2008 konnten dieses Jahr sogar noch getoppt werden. So bleibt bei jedem Verein, der mit von der Partie war, auch etwas in der Vereinskasse hängen, je nach Mitarbeiterzahl und Arbeitsschichten. Anfragen gab es am Wochenende bereits. Schroft hofft deshalb, dass sich 2015 noch mehr Vereine aus den Ortsteilen beteiligen. Dieses Mal war Melchingen vertreten, sonst war auch schon Hörschwag dabei. Ein stärkeres Miteinander über die Kernstadt Burladingen hinaus wünschen sich die Macher auf alle Fälle.

Denn, wo die Stadt und andere Sponsoren durch ihre finanziellen Mittel einen Großteil der Ausgaben auffangen, ist das Risiko für den einzelnen Verein geringer, ohne Gewinn da zu stehen. Dieses Fest sei zudem eine Art von "Stadtmarketing" gab Schroft zu bedenken. Er freute sich nicht nur über Besucher- und Umsatzrekorde, sondern auch über das Verständnis der Anwohner in der Josengasse, die erhebliche Einschränkungen und Lärm hinnehmen mussten. Harmonie herrschte insgesamt. So gab es während der drei Tage auch keine Unfälle, Reibereien oder sonstige Zwischenfälle. Und es waren drei Tage voller Gegensätze: Karibische Nacht am Samstag und Volksmusik am Sonntag. Zudem hatte man am Samstagmittag erstmals die Senioren der Stadt geladen. Verdiente Vereinsfunktionäre und Ehrenmitglieder wurden von ihren Vereinen mit Verzehrgutschein zum Nachmittagsprogramm eingeladen. Die Jugend kam dadurch nicht zu kurz, sie wich mit ihrem Programm einfach auf die kleine Bühne aus.

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