Man wähnt die Mehrheit hinter den Teilwehren

Ruhig Blut bewahrt die Feuerwehrabteilung Hörschwag hinsichtlich des Feuerwehr-Bedarfsplanes. An einschneidende Veränderungen glaubt man nicht.

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Vinzenz Heinzelmann (vorne, Mitte) ist seit 60 Jahren Feuerwehrmann. Jasmin Heinzelmann wurde zur in der Hauptversammlung der Abteilungswehr Hörschwag zur Hauptfeuerwehrfrau ernannt.  Foto: 

Beim Jahresrückblick der Feuerwehrabteilung Hörschwag erinnerte Kommandant Eugen Heinzelmann an insgesamt 20 Übungen. Einsätze: Im August galt es, eine vermisste Person zu finden, kurz darauf brannte ein Fahrzeug in Ortsnähe. Beide Einsätze verliefen laut Heinzelmann erfolgreich. Auch ins Gemeindeleben brachte sich die Wehr ein, so etwa als Ordnungsdienst beim Sägefest des Musikvereins.

Der Feuerwehrbedarfsplan hat auch bei den Hörschwager Wehrleuten für Diskussionen gesorgt. Wie Heinzelmann meinte, sollte man diesbezüglich Ruhe bewahren. Aus verlässlichen Quellen sei bekannt, dass die Mehrheit der Stadträte für das Fortbestehen eines dezentralen Feuerwehrwesens sei.

Statistik: Derzeit zählt man 18 Feuerwehrangehörige, 17 Männer und eine Frau. Acht Männer sind in der Altersabteilung und vier Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. Betreut wird der Feuerwehrnachwuchs von Jasmin Heinzelmann.

Schriftführer Hans-Joachim Hummel ging auf die Einzelheiten des vergangenen Jahres ein, etwa auf das Maibaumstellen oder auf den Ausflug nach Obermeiselstein. Kassierer Januar Heinzelmann berichtete von einer geordneten Kassenlage. Zufriedenstellend fiel auch der Bericht des Obmanns der Altersabteilung, Anton Schlageter, aus. Jasmin Heinzelmann gab einen kleinen Einblick in die Jugendarbeit.

Die Entlastung lag in den Händen der stellvertretenden Ortsvorsteherin Monika Spallinger. Stadtkommandant Ilija Pilic bekräftigte anschließend die Sicht des Abteilungskommandanten hinsichtlich des Feuerwehrbedarfsplanes, der im April veröffentlicht und dann im Gemeinderat diskutiert wird: Ruhe bewahren. "Die Suppe wird nie so heiß gegessen, wie sie gekocht wird."

Weiter standen Ehrungen auf dem Programm: Seit 60 Jahren gehört Vinzenz Heinzelmann der Feuerwehr an, seit 40 Jahren ist Alois Hummel, der an dem Abend wegen Krankheit verhindert war, Mitglied der Wehr.

Jasmin Heinzelmann wurde an dem Abend zur Hauptfeuerwehrfrau ernannt.

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