Killertal-Radweg soll bald Starzeln erreichen Der Planfeststellungsbeschluss ist gefasst

Geht's mit dem Radwegbau im Killertal nächstes Jahr gleich nahtlos bis Starzeln weiter? Der Planfeststellungsbeschluss steht jetzt jedenfalls.

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Der Killertal-Radweg könnte bald bis Starzeln reichen. Archivfoto  Foto: 

Seit Monaten sind die Bautiger in Killer am Graben, Baggern, Stampfen und Asphaltieren. Entlang der B-32-Ortsdurchfahrt ist der vorletzte Abschnitt des Killertal-Radweges im Werden - und die Killermer ächzen mächtig unter dem Umleitungsverkehr, der - überwiegend verbotswidrig - durchs Dorf rollt. Ein Ende der Großbaustelle ist nicht so schnell in Sicht. Bis der Winter einbricht, soll an der Bundesstraße geschafft werden - und wenn der Winter vorüber ist, soll es gleich weitergehen.

Jetzt könnte sogar eine baldige Verlängerung anstehen. Denn das Tübinger Regierungspräsidium hat den Planfeststellungsbeschluss für den folgenden und letzten Bauabschnitt des Radweges zwischen Killer und Starzeln erlassen.

Wenn dieser Abschnitt realisiert ist, dann ist der Radweg-Lückenschluss im Killertal perfekt. Bislang müssen Radfahrer auf einem mehrere hundert Meter langen Abschnitt immer noch die Bundesstraße mitbenutzen.

Die Anhörung für das Radwegprojekt hat bereits im Herbst 2009 stattgefunden. 2012 wurde das Gesamtvorhaben dann "aus verfahrenstechnischen Gründen" (so das Regierungspräsidium) in zwei Abschnitte unterteilt. Der Hintergrund: Mindestens ein Grundstücksbesitzer hat sich hartnäckig geweigert, eine benötigte Fläche zu verkaufen.

Mit dem ersten Bauabschnitt durch Killer konnte dann in diesem Frühsommer begonnen werden. Er verläuft vom Killermer Ortseingang aus Richtung Jungingen bis zur Einmündung des Mühlackerweges beim ehemaligen Gasthof "Lamm".

Im nun planfestgestellten zweiten Abschnitt wird der Radverkehr vor dem "Lamm" zunächst über den Mühlackerweg geleitet. Über die Starzelbrücke führt der Radweg weiter Richtung Mühlacker-Siedlung, um dann über eine bestehende Querung des Goosbachs wieder Richtung Starzeln zu schwenken. Über die Wiesen, abgerückt vom Goosbach und den dortigen Hecken, führt der Radweg in Richtung Starzeln und mündet dort in die Himbergstraße.

Zum Ausgleich für die Eingriffe in Natur und Landschaft soll unter anderem das ehemalige Wehr in der Starzel am nördlichen Ortseingang von Starzeln in eine naturnahe Raue Rampe umgebaut werden.

Wann tatsächlich gebaut wird, ist indes weiterhin unklar. Gegen den Planfeststellungsbeschluss, der von Montag, 26. Oktober, bis einschließlich Montag, 9. November, im Burladinger Rathaus zur Einsicht ausgelegt wird, kann immer noch geklagt werden.

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