Killertäler Kletterkünstler

Die "Killertal Rider" mit Albert Rundel aus Starzeln und Jürgen Hoffmann aus Sickingen ließen beim härtesten Mountainbike-Rennen Europas aufhorchen.

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Auf der Königsetappe der "Craft Bike Transalp" von Alleghe nach San Martino di Castrozza gewannen Albert Rundel und Jürgen Hoffmann sensationell die "Scott Attack"-Wertung.

Gleich bei ihrer ersten Teilnahme beim härtesten Mountainbike-Rennen Europas holten die beiden "Killertal Rider" die roten Trikots für die beste kämpferische Leistung. Albert Rundel und Jürgen Hoffmann fuhren auf der fünfte Etappe sage und schreibe 40 Plätze in der Gesamtwertung auf Platz 262 nach vorne.

Die beiden Mountainbiker von der Zollernalb hatten bereits bei der zweiten Etappe von Mayrhofen im Zillertal nach Brixen in Südtirol attackiert, mussten den Versuch aber abbrechen, nachdem sie bei der Überquerung des Alpenhauptkamms am Pfitscher Joch einen Kettenklemmer hatten.

Beim zweiten Versuch auf der mit 73 Kilometern und 3137 Höhenmetern härtesten Etappe des Rennens klappte dann alles. Sowohl das Material als auch die Beine machten mit, so dass sie nach nach fünf Stunden und 13 Minuten im italienischen Bergdorf San Martino di Castrozza in den Dolomiten über die Ziellinie fuhren.

Die Bike Transalp fand dieses Jahr bereits zum 16. Mal statt. 1000 Starter aus mehr als 35 Ländern legten in acht Etappen 671 Kilometer zurück und überwanden über 20000 Höhenmeter.

Die traumhafte Route führte von Mittenwald über das Karwendelgebirge nach Mayrhofen und weiter über den Alpenhauptkamm nach Brixen. Nächster Etappenort war St. Vigil am Kronplatz. Von dort aus ging es über den Fanes-Nationalpark durch die Dolomiten nach Alleghe, San Martino di Castrozza und Crespano del Grappa nach Rovereto und weiter an den Gardasee nach Riva del Garda.

Für Rundel und Hoffmann stellte die Teilnahme an der Bike Transalp ein einzigartiges Erlebnis dar. Am meisten beeindruckte sie die faszinierende Bergwelt des Karwendelgebirges und der Dolomiten. Dies, der Gewinn des "Scott Attack"-Trikots und das abschließende Bad im Gardasee entschädigten die "Killertal Rider" für die mühevolle Trainingszeit.

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