Junge Pilger lernen, mit den Füßen zu beten

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Die lebensgroße Jakobspilgerskulptur unterhalb der Junginger Kirche war der Ausgangspunkt für die jugendlichen Pilger aus der Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen.  Foto: 

Die Vorbereitungen auf die Firmung in der Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen sind in vollem Gange. 61 Jugendliche haben sich zur Firmung angemeldet. Sie werden am Samstag, 11. November, um 9.30 Uhr in einem feierlichen Gottesdienst in der Fideliskirche Burladingen das Sakrament der Firmung empfangen.

Bis dahin haben die Jugendlichen noch Gelegenheit, sich an verschiedenen Veranstaltungen, Gottesdiensten und Projekten zu beteiligen, um die erforderlichen 30 Punkte für die Teilnahme an der Firmung zu sammeln.

So machten sich kürzlich 24 Jugendliche aus der gesamten Seelsorgeeinheit gemeinsam mit Johannes Amann, Pastoralreferentin Adelheid Bumiller und der Firmbegleiterin Maria Gonzales auf den Weg zu einer kleinen Pilgerwanderung auf dem Hohenzollerischen Jakobsweg, der in sieben Etappen und 134 Kilometer  von Rottenburg über Hechingen und Sigmaringen nach Überlingen führt.

Pilgern heißt: „Mit den Füßen beten…“ und so sollte die etwa zweistündige Pilgerwanderung in erster Linie zu einer Gemeinschaftserfahrung und einer Begegnung mit Gott in der Natur werden.

Nach einer kurzen Einführung im Silvesterraum des Pfarrhauses in Jungingen ging es los. Die Smartphones wurden nur für den Notfall mitgenommen und sicher in der Pilgertasche verstaut. Ausgangspunkt der Pilgerwanderung war die lebensgroße Jakobspilgerskulptur unterhalb der Junginger Kirche. Neben den fünf Punkten für die Teilnahme, bot sich der jungen Pilgerschar der Strecke reichlich Gelegenheit, mit offenen Augen und Ohren unterwegs zu sein, die Umgebung wahrzunehmen und mit ihren Wegbegleitern ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche markante Zeichen begegneten der Gruppe auf ihrem Weg. Es ging vorbei an einem Pilgerstein, am Junginger Wasserfall Weiler Schrofen, an einem Feldkreuz und an einer Markierung, die an das schwere Starzelhochwasser am Abend des 2. Juni 2008 erinnerte. Hier und da machte die Pilgergruppe halt, um inne zu halten, sich zu stärken, gemeinsam zu beten und zu singen.

Wieder an der Wallfahrtskirche St. Silvester in Jungingen angelangt, versammelte sich die Gruppe rund um den Altar und beschloss ihre  gemeinsame Pilgerwanderung mit dem meist gesprochenen Gebet der Christen in aller Welt: dem Vaterunser.

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