In Ringingen reift ein Feld voll Cannabis

Da hat mancher Spaziergänger bestimmt schon gestaunt - ein Cannabisfeld reift vor Ringingens Toren. Ist das nicht verboten? Eine illegale Plantage?

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Vater Karl Pfister im meterhohen Hanffeld. Privatbild

"Es riecht so gut, pass auf, dass du nicht geschnappt wirst. Sie sind nämlich schon hinter dir her, du alter Kiffer", heißt es in Nina Hagens "African-Reggae". Die Ringinger Bio-Pfisters müssen keine Angst haben, geschnappt zu werden, zwar haben sie ein ganzes Feld Hanf - echten Cannabis - angebaut, doch ist der Anbau behördlich genehmigt - weil die Pflanzen keinerlei Rauschwirkung hervorrufen. Ihr THC-Gehalt ist enorm niedrig. "Da müsste man eine ganze Scheune rauchen, um die Wirkung eines einzigen Joints zu spüren", verdeutlicht es Martin Pfister.

Wenn die Pflanzen vollends ausgereift sind, werden die Körner zu Öl vermalen. Absatz erhoffen sich die Pfisters etwa aus der Edel-Gastronomie, wo man das Hanföl bevorzugt benutzt. Anfragen liegen bereits vor. Ihre anderen Früchte haben die Pfisters weitgehend abgeerntet, darunter ihre berühmten Alb-Leisa. Nur wenige verspätete Hektar stehen noch. "Der Ertrag war trotz des nassen Frühjahres gut, berichten sie. Noch besser sei der Absatz, inzwischen hat die GbR Landwirte unter Vertrag, die für sie anbauen, weil sie allein die Nachfrage nicht mehr bewältigen können.

Die frische Ernte kann man am Sonntag beim Leisa-Fest der Narrhalla genießen. Es beginnt um 11.30 Uhr in der Ringinger Turnhalle.

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