In Hausen flitzt die Zugsäge

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Beim Wettsägen im Hausener Heimatmuseum schlug sich auch das Damenteam durchaus achtbar.  Foto: 

Die Heimatfreunde Hausen mit ihrem Vorsitzenden Albert Mauz an der Spitze veranstalteten am Sonntag ihren letzten Museumstag des Jahres. Dafür hatten sie sich ein tolles Programm einfallen lassen. Der Musikverein Hausen spielte zum Frühschoppen auf und viele Besucher nahmen die Möglichkeit wahr, bei den Heimatfreunden zu Mittag zu essen. Linsen mit Spätzle und Wienerle standen auf der Speisekarte.

Im Hof lockte ein Flohmarkt, hier konnte man Spielsachen, Kruscht und Raritäten erwerben. Der Höhepunkt des Tages war natürlich das erstmals ausgetragene Wettsägen mit der Zwei-Mann-Zugsäge.

Gespannt war man darauf gewesen, wie viele Teams sich melden würden. Immerhin zehn sind es geworden. Zur Freude der Veranstalter befand sich unter den Mannschaften auch ein Damenteam. Nun galt es, schnellstmöglich eine Scheibe von einem Baumstamm abzusägen. Kein Problem? Da die meisten Teams in ihrem Leben noch nie mit so einer Zugsäge Bekanntschaft gemacht hatten, wurde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, bei einem zweiten Durchgang ihre Zeit zu verbessern.

Spannend war’s – und lustig. Die Teams erhielten vom Publikum viel Unterstützung. Dass es regelgerecht zuging, darüber wachten an der Seite von Albert Mauz Ortsvorsteher Erwin Staiger und Josef Bieger, der vormalige Vorsitzende.

Am Ende waren es Hans-Peter Girra und Konrad Blickle, die den Siegerpokal entgegen nahmen. Das Duo erreichte mit 37,53 Sekunden die schnellste Zeit. Das Damenteam mit Julia Schmidberger und Katrin Grieswald wurde für seinen Einsatz ebenfalls mit einem Pokal belohnt. Die Teilnehmerinnen schafften ihre Scheibe  in einer Minute, zehn Sekunden.

Ein weiterer Pokal ging an den jüngsten Teilnehmer. Hier wurde an den überglücklichen Joshua Girra, Jahrgang 2005, – er war mit seinem Vater zum Wettkampf angetreten – ein Pokal überreicht. Den Pokal für den ältesten Teilnehmer erhielt der im Jahr 1955 geborene Konrad Blickle.

Natürlich konnte an diesem Tag auch das Heimatmuseum besichtigt werden. Am Ende des Tages waren die Verantwortlichen hoch zufrieden.

Sekunden brauchten der Vorsitzende des Heimatvereins, Albert Mauz, und Ortsvorsteher Erwin Staiger beim Wettsägen. Das Team trat allerdings außer Konkurrenz an. 

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