In der Seelsorgeeinheit läuft es noch nicht rund

In der Seelsorgeeinheit Burladingen/Jungingen läuft's noch nicht rund. Das wurde in der Hauptversammlung des Stettener Kirchenchors beklagt. Pfarrer Konrad Bueb sagte, ein Gesamtkonzept müsse her.

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Die Führungsriege des Stettener Kirchenchors mit den treuen Probenbesuchern, Pfarrer Konrad Bueb (r. ) und Neuzugang Heike Högner.  Foto: 

Im Konstrukt der Seelsorgeeinheit Burladingen/Jungingen ist an manchen Stellen noch Sand im Getriebe. Das zeigte die Hauptversammlung des Stettener Kirchenchors, dessen Vorsitzende Rita Freudemann sich bei Pfarrer Konrad Bueb beklagte, dass die Kirchenpläne sehr spät aufgestellt würden. Dadurch sei eine optimale Probenarbeit sehr schwierig.

Pfarrer Bueb griff das Thema sofort auf. Er wisse selbst, dass dieses Thema im Argen liege, räumte der Leiter der Seelsorgeeinheit ein. Für ihn sei es sehr schwierig, die elf Gemeinden unter einen Hut zu bringen. Er persönlich wolle es allen recht machen, was allerdings ein fast unmögliches Unterfangen sei. Manchmal fühle er sich in dieser Angelegenheit überfordert. Es müsse, so Bueb, unbedingt ein handfestes Konzept erarbeitet werden, das die Planungen vereinfache. Dazu müssten die einzelnen Gemeinden aber auch einsehen, dass man nun eine große Gemeinschaft sei, in der man eventuell eigene Interessen zum Wohle der Einheit zurückstellen müsse. Buebs Appell: Man müsse ganz neu anfangen, und das Gewesene müsse Vergangenheit sein.

Hermann Schmid, 2. Vorsitzender des Stettener Chores, schlug vor, dass dieses Gesamtkonzept von der Kirchenleitung zusammen mit je einem Pfarrgemeinderatsmitglied aus allen Gemeinden entwickelt werden könnte.

Begonnen hatte die Versammlung mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Bueb im Gedenken an alle verstorbenen Sänger des Chores zelebrierte. In ihrem Jahresbericht in der Pizzeria "Bella Italia" sprach die Vorsitzende Rita Freudemann den 28 Sängerinnen und Sängern ein großes Lob aus. Eine Besonderheit beim Stettener Kirchenchor dürfte wohl das Durchschnittsalter sein, das deutlich unter dem vergleichbarer Chöre liegt. Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Chormitglieder viele sangfreudige Bürger zum Mitmachen animieren. So konnte jüngst wieder ein relativ junges Mitglied aufgenommen werden. Heike Högner wurde von Rita Freudemann mit einem Blumenstrauß begrüßt. Besondere Auftritte hatte der Chor bei der Orgelweihe in Hörschwag und beim Jubiläumsfest des Doppelquartettes.

Positiv aufgenommen wurde die Nachricht, dass Chorleiter Michael Eisele jüngsten Gesprächen zufolge die Absicht hat, sein Amt in Stetten auch in Zukunft auszuüben. Eisele selbst nannte den Probenbesuch sehr zufriedenstellend. Für das neue Chorjahr hat er sich ein Kirchenkonzert vorgenommen.

Schriftführerin Anita Müh erinnerte unter anderem an die Adventsfeier und an den herrlichen Jahresausflug auf die Ostalb. Der Gesamtchor hatte insgesamt zwölf offizielle Auftritte.

Dass Kassierer Franz Dangel gute Arbeit leistet, wurde ihm von den Kassenprüferinnen Franziska Hirlinger und Hedi Maier bescheinigt. Dangel wurde einstimmig entlastet.

Für guten Probenbesuch mit einer Flasche Wein beschenkt wurden Franziska Hirlinger, Marlene Rasch, Anita Müh, Karin Mauz, Josef Maier, Anni Dietl, Franz Dangel und Chorleiter Michael Eisele. Dangel und Eisele hatten keine einzige Probe verpasst.

Schließlich wurden die Vorsitzende Rita Freudemann, Vize Hermann Schmid, Schriftführerin Anita Müh und Franz Dangel jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

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