In der eigenen Festung den Sieg im Visier

Es wird ernst für Burladingens Volleyball-Damen. Im Regionalligatableau ist hinter dem Topduo alles eng beisammen, das heutige Spiel entscheidet.

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Heute geht es in Burladingen gegen den SVK Beiertheim.  Foto: 

TV Villingen 18 Punkte, VfR Umkirch ebenso: Die punktgleichen Spitzenreiter geben in der Volleyball-Regionalliga unangefochten den Ton an. Hinter dem Topduo klafft nach einem Drittel der Saison bereits eine beachtliche Sieben-Punkte-Lücke, dann folgt der TSV Burladingen auf Rang drei. Die Burladingerinnen sind allerdings keineswegs allein.

Mit dem Förderverein Tübinger Modell, dem SVK Beiertheim und dem TSV Georgii Allianz Stuttgart rangieren vier Teams innerhalb drei Punkte. Burladingens Kommandogeber Stefan Hecht meint daher nach dem gelungenen Saisonstart mit vier Siegen in fünf Spielen: "Es gibt keinen Grund, sich auszuruhen." Vor allem nicht mit Blick auf den morgigen Gegner: "Beiertheim ist nur noch einen Punkt hinter uns, hat aber schon gegen Villingen, Umkirch und Tübingen gespielt. Laut Aussagen und Berichten haben die große Spielerinnen dabei."

Angst oder Sorgen macht sich Hecht jedoch nicht. Hierfür hinterließ sein Ensemble in den vergangenen Wochen einen viel zu stabilen Eindruck. "Die Mädels sind da", lobt er die Schwarz-Roten, die zuletzt gegen Villingen mit 1:3 ihre erste Niederlage kassierten. "Wir wollen an das Spiel gegen Villingen anknüpfen, wollen unsere Arena zur Festung machen."

Hechts Kampfansage schwächt sich allerdings ab, wenn der Übungsleiter auf sein Personal schaut. "Gegen Beiertheim wird es nicht ganz leicht", gibt er zu Bedenken. "Wir haben im Training diese Woche viele kranke und verletzte Spielerinnen." Katharina Hiller klagte über Beschwerden am Rücken, Nina Pfister und Julia Grieswald fallen heute verletzt aus. So holt sich Burladingen Verstärkung aus den eigenen Reihen, Nina Alber und Mona Stopper werden vermutlich im Kader stehen. Doch Hecht bekräftigt: "Das sind alles keine Ausreden." Vielmehr geht der B-Lizenzinhaber davon aus, dass seine Mannschaft an die vergangenen Leistungen anknüpft. "Wenn wir spielen wie in Villingen, gewinnen wir." Auch wenn die Partie am Schluss verloren ging. Auch Beiertheim spielte bereits in Villingen und verlor ebenfalls mit 1:3. Am zurückliegenden Spieltag gewannen die Badenerinnen hingegen beim Heidelberger TV problemlos mit 3:0. Beiertheim überzeugte dabei mit bemerkenswert sicherem Zusammenspiel. Auch längere Ballwechsel konnten die Karlsruher meist für sich entscheiden.

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