Harry Ebert schließt AfD-Beitrtt nicht aus

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Hat Bürgermeister Harry Ebert vor, der AfD beizutreten – das wollte die Stuttgarter Zeitung von ihm wissen. Eberts Antwort per Email darauf: „Derzeit nicht. Kann aber noch kommen.“

Die Zeitung aus der Landeshauptstadt hat die Vorkommnisse um den Empfang des AfD-Abgeordneten Stauch im Burladinger Rathaus aufgegriffen und berichtete mit insgesamt fünf Bildern auf fast einer ganzen Seite darüber.

Nicht nur die Äußerungen des Burladinger Bürgermeisters im Amtsblatt werden angesprochen, die Zeitung erinnert in dem Zusammenhang auch an andere unliebsame Vorfälle, die im Zusammenhang mit der rechten Szene stehen. Dinge, welche die Albgemeinde in die überregionalen Schlagzeilen brachten, von denen sich das Stadtoberhaupt jedoch nie eindeutig distanzierte, so die Nazi-Tiraden und -Symbole am Alblichtspielkino, die dort hingeschmiert wurden, nachdem ein Film über Rechtsrock gezeigt worden war.

Zu Wort kommt aber auch Textilunternehmer Wolfgang Grupp, bei dem „Ausländer willkommen sind“, wie er selber zitiert wird. Eine Näherin aus Bangladesh sei ihm sogar lieber als eine aus Hamburg, „denn die bleibt länger“, liest man. Näher dargestellt ist der Fall des Asylbewerbers Wahmeed Ahmeed, der sich bei Trigema bewarb. Wolfgang Grupp streckte ihm daraufhin bei der Wohnungssuche sogar noch Geld vor.

Inzwischen arbeitet der Pakistani, der vor anderthalb Jahren nach Deutschland kam, in der Textilfirma auf der Alb und fühlt sich, Aussage der Stuttgarter Zeitung, rundum wohl. Nicht nur in der Firma, sondern auch in Burladingen. Matthias Badura