Harry Ebert drängt in den Beirat

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Der Projektbeirat des Burladinger Ärztehauses –  bestehend aus dem Investor  seinem Architekten, Mitgliedern der Verwaltung und des Gemeinderates – war bereits aufgelöst. Er soll nun auf Wunsch des Gemeinderates erneut eingesetzt werden.

Wer diesen Plänen zufolge nicht dabei sein sollte – war Bürgermeister Harry Ebert. Der aber benannte als Beiratsvertreter der Stadt am Donnerstagabend in der Sitzung des Gemeinderates niemand anderen als sich selbst.

Daraufhin wurde er aus dem Gremium an seine, auch schriftlich vorliegende Aussage erinnert, dass er seine Aufgaben in Bezug auf das Ärztehaus künftig an Stellvertreter delegieren werde. Ebert widersprach, das sei nicht der Sinn seiner Worte gewesen. Niemand anders als er werde die Stadt im Beirat vertreten. Im Übrigen war er der Ansicht, die Wiedereinsetzung des Beirates mache eh keinen Sinn, die wichtigsten Aufgaben seien längst abgearbeitet. CDU-Stadträtin Dörte Conradi widersprach, es gebe sehr wohl noch Punkte, die zu regeln seien. Im übrigen mache es keinen Sinn, dass der Schultes dem Gremium angehöre, nachdem er und der Investor Kaspar Pfister öffentlich erklärt hätten, sie wollten nichts mehr miteinander zu tun haben. Man bat Ebert, seine Entscheidung bis zur kommenden Sitzung zu überdenken.

Abgestimmt wurde über die Neueinsetzung des Beirates vorerst nicht.

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