Grausige Entdeckung in Ringingen

In einem komplett ausgebrannten Auto ist in der Nacht zum Donnerstag am Ortsrand von Ringingen die Leiche einer Frau gefunden worden.

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Eine Tragödie spielte sich in der Nacht zum Donnerstag in Ringingen ab. Es war kurz vor 3 Uhr, als ein Anwohner den Vollbrand eines Autos auf einem Grundstück am Ortsrand meldete. Die Ringinger Feuerwehr rückte mit 15 Mann unter dem Kommando von Michael Freudemann aus und löschte die Flammen.

Dabei machten die Einsatzkräfte eine grausige Entdeckung: Im Fahrzeug fanden sie, so schildern es Polizei und Staatsanwaltschaft in einer Presseerklärung, "eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche". Mit Hilfe aus der Nachbarschaft gelang es jedoch rasch, die Tote zu identifizieren. Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine Ringinger Bürgerin mittleren Alters, die gleich beim Fundort wohnte.

Die Kriminalpolizei hat routinemäßig die Ermittlungen zu dem Todesfall aufgenommen und den fast vollständig ausgebrannten Wagen beschlagnahmt. Festgestellt wurde, dass das Auto nicht zugelassen war.

Am Fundort war in der Nacht eine Notfallseelsorgerin des DRK im Einsatz und betreute die Hinterbliebenen.

Was die Todesursache und die Identität des Opfers angeht, halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft noch bedeckt. "Aktuell", so hieß es gestern, "laufen Maßnahmen zur Identifizierung." An Spekulationen wolle man sich nich beteiligen.

Nach HZ-Informationen gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Ein Suizid gilt als wahrscheinlich. Nähere Aufschlüsse soll die Obduktion des Leichnams bringen, die für den heutigen Freitag vorgesehen ist.

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