Gelungene Premiere in der großen Seelsorgeeinheit

Mehr als 200 Senioren aus der gesamten Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen folgten der Einladung zum ersten gemeinsamen Altennachmittag.

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Der erste gemeinsame Altennachmittag der Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen hatte großen Zulauf.  Foto: 

"Aus jeder Gemeinde ist jemand da", freute sich Pfarrer Konrad Bueb bei der Begrüßung der mehr als 200 älteren Menschen in der Stadthalle. Dies wertete der Pfarrer als "gutes Zeichen". Schließlich habe man sich aus allen elf Gemeinden der Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen auf den Weg gemacht, um miteinander zu feiern.

Außerdem begrüßte Bueb seinen evangelischen Kollegen Christoph Dinkelacker, die Gäste aus dem Altenpflegeheim St. Georg samt Heimleitung und Friedemann Mutschler als Vorsitzenden des Fördervereins der Burladinger Seniorenheime. Sogar Bürgermeister Harry Ebert gesellte sich später noch zur illustren Runde, zu der auch Bewohner der Außenstelle von Mariaberg gehörten. Der ganz besondere Dank galt aber den verschiedenen Teams der Altenwerke aller Kirchengemeinden innerhalb der Seelsorgeeinheit. Sie hatten diesen Altennachmittag überhaupt erst möglich gemacht.

Roland Dietrich, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, erläuterte, dass es sich um den ersten gemeinsamen Seniorennachmittag handle. Dass dieses Angebot gleich beim ersten Mal so gut angenommen wurde, überwältigte ihn. Für die einzelnen Gemeinden hatte man Busse für die Senioren im Einsatz. Es werde künftig weitere gemeinsame Angebote innerhalb der Seelsorgeeinheit Burladingen-Jungingen geben, kündigte Dietrich an. Man wolle einander kennen lernen und so eine Glaubensgemeinschaft bilden.

Zur Unterhaltung spielte die Seniorenkapelle Melchingen unter der Leitung von Uli Barth auf. Dass nicht alle Musiker schon im Rentenalter sind, bemerkte Kabarettist Karl-Heinz Dünnbier auf amüsante Weise. Freilich hatte der Varietékünstler etwas mit der Burladinger Mentalität zu kämpfen. Denn mit Applaus sparten die Senioren ganz schön. Immer wieder musste "Charly Radler", so sein abgewandelter Name, um Beifall bitten. Dabei war er sehr unterhaltsam.

Und auch seine kleinen Tricks und Jonglagen kamen gut beim kritischen Publikum an. Die schwäbische Kehrwoche wurde aufs Korn genommen - mittels richtiger Wedeltechnik könne man wunderbar "den ganzen Dreck zur Bagage nach Albstadt runterkehren" - und die dreistufige Besenbalance sah auch recht gut aus. In Windeseile war bei der Krawatte der richtige "Windsorknoten" gebunden, und ein rotes Seidentüchlein verschwand mal hier und tauchte mal da wieder auf.

Der Unterhaltungswert war groß. Sowohl beim Varietékünstler als auch bei der Melchinger Seniorenkapelle. Bei Kaffee und Kuchen konnte man außerdem gut ins Gespräch kommen. Zum Schluss bedankte sich Annemarie Kanz, Leiterin des Burladinger Altenwerks, bei allen Mitwirkenden und Helfern und freute sich schon auf eine weitere Zusammenkunft.

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