Flotte Jagdgenossen

Der von den Burladinger Jägern heftig angefochtene Entwurf des Jagdpachtvertrags kommt am Donnerstag wieder im Gemeinderat zur Sprache.

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Weit weniger spektakulär als erwartet ging am Montagnachmittag die Versammlung der Burladinger Jagdgenossen über die Bühne. Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um die Jäger, sondern um die Eigentümer der bejagbaren Flächen. Die rund 120 Anwesenden interessierten sich nur wenig für den derzeit so umstrittenen Jagdpachtvertrag. Sie brauchten nur eine gute Stunde, um über ihre geänderte Satzung und über die Liste der neuen Pächter zu beschließen. Interessantes Detail am Rande: Der Fürstlich-Hohenzollerische Forstbetrieb ist mit seinem Pachtantrag für eine Fläche in Hausen gescheitert. Der Ortschaftsrat hatte den heimischen Jägern den Vortritt gelassen.

Die in der Stadthalle anwesenden Jäger nutzten die Versammlung gleichwohl, um für ihr Anliegen zu werben. Wie berichtet, pochen die Jäger auf ein vernünftiges Kündigungsrecht im Jagdpachtvertrag. Außerdem wehren sie sich dagegen, dass die Weißtanne in Burladingen als Hauptbaumart definiert wird, weshalb die Jagdpächter für Verbissschäden haften müssen.

Inzwischen ist die Zahl der Jäger-Unterschriften gegen den vorliegenden Vertragsentwurf auf 60 gewachsen. An diesem Donnerstag wird sich der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung nochmal mit dem Thema beschäftigen.

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